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Ein Rettungshubschrauber fliegt in der Luft
Ein eineinhalbjähriger Bub verletzte sich bei Mähaktivitäten schwer und musste per Notarzthubschrauber ins Spital transportiert werden.
Ein eineinhalbjähriger Bub verletzte sich bei Mähaktivitäten schwer und musste per Notarzthubschrauber ins Spital transportiert werden.
Erich Karnberger / Shutterstock.com

Schwerer Unfall: Kind gerät unter Rasenmäher

07.06.2026 um 11:03, Marcel Toifl
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Ein eineinhalbjähriger Bub wurde am Samstag in Steinberg am Rofan bei einem Unfall mit einem Rasenmäher verletzt. Ein Hubschrauber flog das Kind ins Spital.

Ein eineinhalbjähriger Bub erlitt schwerste Verletzungen, als er während der Gartenarbeit seines Vaters in die Nähe des Schneidwerks eines laufenden Mähers gelangte. Da bei Unfällen mit einem Rasenmäher aufgrund der rotierenden Messer akute Gefahr für Gliedmaßen besteht, alarmierten die Angehörigen sofort die Rettungskräfte. Das schwer verletzte Kleinkind musste nach der notmedizinischen Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen werden.

Der Unfallhergang: Sturz im Nahbereich des laufenden Rasenmähers

Das tragische Unglück ereignete sich am Samstag gegen 09:45 Uhr auf einem privaten Grundstück hinter einem Wohnhaus in Steinberg am Rofan. Ein 40-jähriger österreichischer Staatsbürger war zu diesem Zeitpunkt mit routinemäßigen Mäharbeiten im Garten beschäftigt. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand der Sicherheitsbehörden lief sein eineinhalb Jahre alter Sohn unbemerkt in Richtung des Vaters und des Mähers. Im Nahbereich des Geräts verlor das Kind den Halt und rutschte auf dem Rasen aus. Bei dem Sturz geriet der kleine Bub mit seinem rechten Fuß unglücklicherweise direkt unter das schützende Gehäuse des Rasenmähers.

Großeinsatz der Rettungskräfte: Notarzthubschrauber „Heli 3“ im Einsatz

Aufgrund der Schwere der Verletzungen am rechten Fuß wurde umgehend eine lückenlose Rettungskette in Gang gesetzt.

Für den schnellen und schonenden Transport in die Spezialklinik wurde zudem ein Luftrettungsmittel angefordert:

  • Einsatz von „Heli 3“: Der alarmierte Notarzthubschrauber „Heli 3“ landete unweit der Unfallstelle, um das medizinische Team abzusetzen.
  • Klinik-Transport: Nach der Stabilisierung des kleinen Patienten wurde der verletzte Bub auf direktem Luftweg in die renommierte Universitätsklinik Innsbruck geflogen.
  • Spezialärztliche Betreuung: In der Klinik übernahmen Spezialisten der Kinderchirurgie die weitere intensivmedizinische Behandlung der Fußverletzung.

Polizeiliche Ermittlungen: Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck 

Neben den medizinischen Einsatzkräften stand auch die zuständige Polizeiinspektion Jenbach im Schnittpunkt des Geschehens, um die genauen Umstände des Unfalls zu rekonstruieren. Die Beamten nahmen noch vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang auf und befragten die Beteiligten. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein entsprechender Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet.

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