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Carlos Alcaraz feiert seinen Halbfinalsieg gegen Alexander Zverev bei den Australian Open 2026 in Melbourne.
Carlos Alcaraz jubelt nach seinem Fünf-Satz-Sieg über Alexander Zverev im Halbfinale der Australian Open 2026 – nur noch ein Schritt fehlt zum Karriere-Slam.
Carlos Alcaraz jubelt nach seinem Fünf-Satz-Sieg über Alexander Zverev im Halbfinale der Australian Open 2026 – nur noch ein Schritt fehlt zum Karriere-Slam.
APA / AFP

Alcaraz vs. Zverez: Finalist bei Australian Open steht fest

30.01.2026 um 12:23, APA, Red
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Carlos Alcaraz gewinnt gegen Alexander Zverev nach 5:27 Stunden und steht im Australian-Open-Finale. Eine medizinische Pause sorgt für massiven Ärger.

Carlos Alcaraz fehlt nur ein Sieg, um als jüngster Spieler aller Zeiten den "Karriere-Slam" zu fixieren. Der Weltranglistenerste entschied am Freitag einen fast fünfeinhalb Stunden dauernden Halbfinalkrimi bei den Australian Open gegen den Deutschen Alexander Zverev mit 6:4, 7:6(5), 6:7(3), 6:7(4), 7:5 für sich und darf weiter von seinem Premierenerfolg in Melbourne träumen. Finalgegner am Sonntag ist Titelverteidiger Jannik Sinner oder Major-Rekordchampion Novak Djokovic.

Alcaraz vor historischem Karriere-Slam

Mit dem Sieg gegen Zverev steht Alcaraz erstmals im Australian-Open-Finale und greift nach dem letzten noch fehlenden Grand-Slam-Titel. Gewinnt er am Sonntag, wäre er der jüngste Spieler der Tennisgeschichte, der den sogenannten Karriere-Slam vollendet. Zugleich würde er mit sieben Major-Titeln vor seinem 23. Geburtstag einen neuen Rekord aufstellen.

Zverev nach längstem Spiel geschlagen

Zverev muss nach seinem längsten Karrierespiel weiter auf seinen ersten Triumph bei einem der vier Grand-Slam-Turniere warten. Vergangenes Jahr hatte der 28-Jährige beim „Happy Slam“ erst im Endspiel gegen Sinner verloren. Im direkten Duell mit Alcaraz liegt der Deutsche nun mit 6:7 zurück. Die Niederlage war besonders bitter, weil Alcaraz ab Mitte des dritten Satzes sichtbar mit körperlichen Problemen kämpfte. Doch der Spanier zeigte Kampfgeist und drehte das Match im fünften Satz trotz Rückstand noch.

„Körperlich schwerstes Match“ für Alcaraz

„Es war das körperlich schwerste Spiel meiner Karriere. Entscheidend war, dass ich immer daran geglaubt habe“, sagte Alcaraz nach seinem Einzug ins Finale. Erfahrungen aus früheren Turnieren wie dem French-Open-Finale 2025 hätten ihm geholfen. „Ich wusste, was ich tun muss, habe mit Herz und Leidenschaft gespielt und bin richtig glücklich, die Chance zu haben, mein erstes Finale hier zu spielen und um den Titel zu kämpfen.“

Die Unterstützung der Fans in Melbourne war für den 22-Jährigen laut eigener Aussage entscheidend: „Ohne dieses Publikum würde ich hier nicht stehen, es war echt verrückt.“ Für das Finale versprach Alcaraz: „Mein Level geht immer höher, ich kann das Finale nicht erwarten. Aber mein Kopf und mein Körper freuen sich jetzt vor allem einmal auf Erholung.“

Zverev-Ärger über Behandlungspause

Beim Stand von 5:4 im dritten Satz nahm Alcaraz eine medizinische Auszeit wegen eines Stiches im Oberschenkel. Der Deutsche reagierte wütend: „Das ist unglaublich. Das gibt es nicht. Das kann nicht euer Ernst sein“, wetterte Zverev in Richtung Oberschiedsrichter. Laut Regel sind Behandlungen bei Krämpfen nicht erlaubt, bei Verletzungen aber schon – Alcaraz hatte Letzteres angegeben.

Zverev gewann die nächsten beiden Sätze und führte im Entscheidungssatz mit 5:4, servierte sogar auf den Sieg. Doch Alcaraz rettete sich mit starkem Willen, nutzte seinen ersten Matchball nach 5:27 Stunden und erreichte das Finale der Australian Open 2026.

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