Nach Kantersieg: Sturm fix in Europacup
Der SK Sturm Graz feiert einen erfolgreichen Saisonstart auf internationalem Parkett. Mit einem souveränen 2:0-Auswärtssieg bei Heart of Midlothian im Rückspiel der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde feierten die Steirer einen 6:0-Gesamtsieg gegen Hearts und sicherten sich vorzeitig die Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase. Im Falle eines Scheiterns in der nächsten Quali-Runde bleibt den Grazern die Teilnahme an der Europa League. In der nächsten Runde trifft das Team von Coach Fabio Ingolitsch auf Fenerbahçe Istanbul oder Górnik Zabrze. Vor 20.000 Zuschauern im Tynecastle Park machten die Sommer-Neuzugänge Simon Seidl und Emran Soglo im zweiten Durchgang den hochverdienten Erfolg perfekt.
Tore von Seidl und Soglo bringen die Entscheidung
In der ersten Halbzeit kontrollierten die Grazer bei strömendem Regen das Spielgeschehen und verteidigten konsequent. Trotz guter Chancen durch Simon Wlodarczyk und Seedy Jatta blieb der Führungstreffer zunächst aus, da ein Jatta-Tor nach VAR-Eingriff wegen eines vermeintlichen Foulspiels aberkannt wurde.
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der österreichische Vizemeister für den dominanten Auftritt. In der 64. Minute köpfte Jon Gorenc Stankovic ideal auf Simon Seidl ab, der den Ball überlegt zum 1:0 ins lange Eck schob. Nur vier Minuten später staubte Emran Soglo zum 2:0-Endstand ab.
Die wichtigsten Match-Facts im Überblick:
- Endergebnis: Heart of Midlothian 0:2 SK Sturm Graz (Hinspiel 0:4, Gesamt 0:6).
- Torschützen: Simon Seidl (64.'), Emran Soglo (68.').
- Meilenstein: Sechste Qualifikation für eine europäische Gruppenphase in Serie.
Magischer Abend und Lob vom Cheftrainer
Für Sommer-Zugang Simon Seidl war die Partie im traditionellen Stadion von Edinburgh ein persönliches Highlight. „Das sind die Spiele, von denen man als Kind träumt, in Schottland vor 20.000 Fans. Es war einfach magisch“, freute sich der 23-Jährige nach dem Schlusspfiff. Die mehr als 500 mitgereisten Sturm-Fans feierten den Aufstieg lautstark.
Auch Trainer Fabio Ingolitsch zeigte sich zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung. „Deswegen war es für uns einfach ganz wichtig, diese Anfangsphase, diese große Druckphase da sauber zu überstehen. Das haben wir sehr souverän gemeistert im Verbund und haben uns da Schritt für Schritt rausgearbeitet“, analysierte der Cheftrainer. „Spätestens nach dem ersten Tor von uns war allen klar, dass da nichts mehr anbrennt.“