Saisonstart in Gefahr: Skistar erneut operiert
Große Sorgen um die norwegische Speedspezialistin: Kajsa Vickhoff Lie muss einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Nach einer Knieverletzung aus der vergangenen Saison verlief der erste Heilungsprozess nicht wie erhofft, weshalb sich die 28-Jährige einer weiteren Operation unterziehen musste. Damit wackelt nun ihr geplanter Start zum Auftakt des Ski-Weltcups.
Knorpelverletzung macht zweiten Eingriff erforderlich
Die Ursache der gesundheitlichen Probleme liegt beim Saisonfinale in Kvitfjell, als die Norwegerin im Super-G eine schwere Knorpelverletzung am linken Knie erlitt. Nachdem die erste Operation keinen durchschlagenden Erfolg brachte, folgte um den Monatswechsel Juni/Juli der nächste chirurgische Schritt.
Gegenüber der Nachrichtenagentur NTB erklärte Lie, dass sich der Knorpel nach drei Monaten nicht festgesetzt und schließlich geteilt hatte. In einem weiteren Eingriff mussten die betroffenen Knorpelteile komplett entfernt werden.
Zehn Wochen an Krücken: Alltag stark eingeschränkt
Der erneute medizinische Eingriff zwingt die zweifache WM-Bronzemedaillengewinnerin im Super-G zu einer langen Pause. Die Konsequenzen für das Sommer- und Herbsttraining sind gravierend.
Wichtige Fakten zum aktuellen Reha-Stand von Kajsa Vickhoff Lie:
- Einschränkung im Alltag: Nach dem Eingriff muss die Norwegerin für zehn Wochen an Krücken gehen.
- Verpasste Leistungstests: Die offiziellen Leistungstests mit dem norwegischen Skiteam konnte Lie nicht absolvieren.
- Erste Besserung: Aktuell geht es der Athletin den Umständen entsprechend besser, von Normalität ist sie jedoch weit entfernt.
Saisonstart in Sölden in weiter Ferne
Ob die Kvitfjell-Abfahrtssiegerin von 2023 rechtzeitig zum Auftakt der Weltcupsaison fit wird, ist derzeit völlig unklar. Die neue Saison der Skifahrerinnen startet am 24. Oktober mit dem traditionellen Riesentorlauf auf dem Rettenbachgletscher in Sölden.