Direkt zum Inhalt
Stefano Domenicali, Formel-1-Boss, spricht über mögliche Änderungen im Formel-1-Kalender und einen Europa-Ersatz für Katar und Abu Dhabi.
Formel-1-Chef Stefano Domenicali schließt ein Europa-Finale nicht aus. Sollten Katar und Abu Dhabi ausfallen, könnte Imola als Ersatzrennen einspringen.
Formel-1-Chef Stefano Domenicali schließt ein Europa-Finale nicht aus. Sollten Katar und Abu Dhabi ausfallen, könnte Imola als Ersatzrennen einspringen.
APA/AFP/Archivbild

"Können nirgends anders hin": Europa soll Formel-1-Saison retten

29.07.2026 um 16:12, Jovana Borojevic & APA, Red
min read
Stefano Domenicali plant für den Fall von Rennabsagen in Katar und Abu Dhabi ein Europa-Finale. Imola gilt als aussichtsreicher Ersatz für den Saisonabschluss.

Bis Mitte September soll der Plan für den Rest der Formel-1-Saison stehen. Sollten die Rennen in Katar und Abu Dhabi aufgrund des Iran-Kriegs abgesagt werden, würde die Titel- und Punktejagd stattdessen in Europa zu Ende gehen, so Formel-1-Boss Stefano Domenicali am Mittwoch. Am Wochenende wurde für 4. Oktober für die zu Saisonbeginn wegen des kriegerischen Konflikts abgesagten Rennen von Saudi-Arabien und Bahrain ein Rennen in Malaysia eingeschoben.

Formel 1 plant europäisches Finale

"Katar und Abu Dhabi sind zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt", erklärte Stefano Domenicali. "Im Übrigen sind sie auch schon ausverkauft. Wenn wir dort aber nicht fahren können, werden wir nach Europa gehen. Denn wir können nirgends anders hin." Die beiden abschließenden Rennen des Jahres sind für 29. November und 6. Dezember angesetzt. Davor gastiert der Tross am 22. November in Las Vegas.

Imola bleibt heißer Ersatzkandidat

Als ernsthafter Ersatz-Kandidat für die beiden Abschlussrennen gilt weiter Imola, Geburtsort Domenicalis. Es wäre ein weiteres Heimrennen für Ferrari wie auch für WM-Leader Kimi Antonelli.

Kalender für nächstes Jahr im Blick

Der Kalender für nächstes Jahr ist weiterhin mit 24 Rennen geplant. "Da haben wir noch immer sehr viel Zeit bis dahin", meinte Stefano Domenicali. Portugal und die Türkei werden als Ausrichter dazukommen und es gebe auch positive Verhandlungen mit möglichen Ausrichtern in Afrika sowie Interesse aus Asien und Südamerika. Aus China gebe es Interesse für mehr als ein Rennen. Laut Domenicali wolle man sich aber einmal am Markt konsolidieren, bevor man über eine weitere Option nachdenke.

more