Assinger-Nachfolge: Das ist der neue starke Mann im ÖSV
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Johannes Zöchling übernimmt ab dem 1. Mai die Position des Damen-Cheftrainers. Der 46-jährige Niederösterreicher tritt damit als Nachfolger von Roland Assinger an und kehrt nach einer erfolgreichen Station in Norwegen zum heimischen Verband zurück.
Von Norwegen zurück nach Österreich
Zöchling ist im ÖSV kein Unbekannter: Über 14 Jahre war er in verschiedenen Funktionen für den Verband tätig, bevor er zuletzt als Trainer der norwegischen Technik-Damen rund um Thea Louise Stjernesund internationale Erfolge feierte. Nun übernimmt er die prestigeträchtige Rolle als Nachfolger an der Spitze des Damenteams.
Zöchlings Vision für die ÖSV-Damen
In seinem ersten Statement als Neo-Cheftrainer gibt sich Zöchling sachlich und fokussiert. „Es ist eine verantwortungsvolle Position, die ich sehr gerne annehme. Ich möchte sie in meiner gewohnten Art angehen – ruhig, zielstrebig und mit großem Engagement“, so Johannes Zöchling in einer ersten Aussendung des ÖSV. Sein primäres Ziel ist die Rückkehr zur Konstanz: „Der Anspruch in Österreich ist hoch – wir wollen regelmäßig um Podestplätze mitfahren. Dafür müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig auch die Eigenverantwortung der Athletinnen stärken.“
Stecher und Mitter zur Verpflichtung
Die sportliche Führung des ÖSV setzt großes Vertrauen in den Rückkehrer. ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher betont: „Mit Johannes Zöchling haben wir einen Trainer gewonnen, der über viele Jahre hinweg bewiesen hat, dass er Athletinnen und Athleten erfolgreich weiterentwickeln kann.“ Auch Christian Mitter, sportlicher Leiter Ski Alpin, zeigt sich erfreut: „Johannes bringt fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung mit. Er kennt die Strukturen im ÖSV und hat gleichzeitig wertvolle neue Impulse gesammelt.“
Der Fahrplan: Reiteralm als Startschuss
Die Arbeit beginnt für Zöchling unmittelbar. Sein erster offizieller Auftritt in neuer Funktion findet bei den Österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm statt. Dort wird der Fokus zunächst auf der Analyse liegen. Zöchling plant keine überhasteten Umbrüche: „Veränderungen werden, wenn überhaupt, in kleinen, gezielten Schritten erfolgen. Vertrauen und Verantwortung spielen dabei eine zentrale Rolle“, erklärt der neue starke Mann im Damenteam.