Brust-Entfernung: Sharon Stones Ex-Ehemann "war wütend"
Inhalt
- Sharon Stone: Ehemann reagierte „wütend“
- Sharon Stone: "Ich treffe die Entscheidungen"
- Das war das Ende der Ehe
In den frühen 2000er-Jahren wurden bei Sharon Stone Brusttumore entdeckt. Einer davon sei sogar größer als ihre gesamte linke Brust gewesen, erinnerte sich die heute 68-Jährige im Podcast von David Begnaud.
Die Ärzte befürchteten zunächst Brustkrebs. Die Situation wurde als derart ernst eingeschätzt, dass Stone zu einer beidseitigen Mastektomie – also der Entfernung beider Brüste – geraten wurde. Die Schauspielerin war bereit, diesen Schritt zu gehen.
„Ich habe entschieden, dass ich eine beidseitige Mastektomie machen lasse“, schilderte Stone ihre damalige Haltung. Später stellte sich heraus, dass die Tumore gutartig waren. Sie wurden operativ entfernt. Die zunächst erwogene Entfernung beider Brüste war damit nicht notwendig.
Sharon Stone: Ehemann reagierte „wütend“
Doch die Aussicht auf die Brust-Entfernung sorgte für einen folgenschweren Moment in Stones Ehe. Als sie ihrem damaligen Mann von ihrer Entscheidung erzählte, habe dieser erklärt: „Das ist lächerlich.“ Anschließend sei er aufgestanden und habe den Raum verlassen.
Auf Nachfrage von Podcast-Moderator Begnaud stellte Stone klar: Ihr Mann sei nicht wegen der möglichen Krebserkrankung außer sich gewesen. Vielmehr habe ihn die Vorstellung aufgebracht, dass ihr beide Brüste entfernt werden könnten. „Er war wütend“, sagte Sharon Stone.
Auch der anwesende Arzt soll eingegriffen haben. „Wenn ich mehr Patientinnen wie sie hätte, hätten wir heute mehr lebende Frauen. Sie müssen sich setzen“, habe er Stones Mann gesagt.
Sharon Stone: "Ich treffe die Entscheidungen"
Stone ließ sich von der Reaktion ihres Mannes nicht von ihrer Entscheidung abbringen. Ihre Antwort sei eindeutig gewesen: „Ich treffe die Entscheidungen. Nicht du.“
Ihr Mann habe sie für „lächerlich“ und „albern“ gehalten. Außerdem sei er der Meinung gewesen, dass Stone zu viele Entscheidungen selbst treffe, erzählte die Schauspielerin.
Für Stone ging es um ihren eigenen Körper und angesichts des damaligen Krebsverdachts um eine möglicherweise lebenswichtige medizinische Entscheidung.
Das war das Ende der Ehe
Für Stone markierte die Szene den entscheidenden Bruch in der Beziehung. „Das war das Ende der Ehe“, sagte sie im Podcast. „Es war einfach vorbei in diesem Raum. Man konnte es sehen.“
Den Namen des damaligen Ehemanns nannte Sharon Stone bei ihrer Schilderung nicht. Zu dieser Zeit war sie mit dem Journalisten Phil Bronstein verheiratet. Die beiden waren von 1998 bis 2004 ein Ehepaar.
2004 ließen sich Stone und Bronstein nach sechs Jahren Ehe scheiden. Danach folgte ein schwieriger Sorgerechtsstreit um den gemeinsam adoptierten Sohn Roan.