DAS nimmt Silvia Schneider für ihr Opernball-Kleid in Kauf
- Sechs Monate Vorbereitung
- Rubinrotes Kleid mit Charakter
- Monatelange Planung für das Kleid
- Atemberaubendes Kleid
Sechs Monate Vorbereitung, unzählige Skizzen und über 100 Stunden feinste Handarbeit: Silvia Schneider hat für den Wiener Opernball 2026 eine ganz besondere Robe geschaffen. Die 43-Jährige, die heuer fixer Bestandteil des ORF-Moderationsteams ist, trägt ein rubinrot, skulptural-anmutendes Einzelstück.
„Das Kleid stammt aus meinem Atelier, das Design aus meiner Feder“, erzählt sie stolz. Die Umsetzung übernahm ihre „Couturière des Vertrauens, Liliya Semenova“, die Schneiders rubinroten Traum mit handwerklicher Perfektion Wirklichkeit werden ließ.
Sechs Monate Vorbereitung für das Kleid
Schon ein halbes Jahr vor dem Ball hat Schneider mit der Planung begonnen. Man liest sich ein: Was ist neu, gibt es ein Jubiläumsjahr? Man versucht im Vorfeld Geschichten herauszufinden. Dann die Stoffproben, Anproben, Anpassungen – kein Detail hat Schneider dem Zufall überlassen. Haare, Schuhe, Handtasche: alles muss zusammenpassen. „Ich versuche jedes Jahr, besonders viel Liebe und Mühe in das Kleid zu stecken“, erklärt die frisch gebackene Opernball-Moderatorin. "Es ist immer eine Kooperation mit der großartigen Couturière Liliya Semenova."
Rubinrotes Kleid mit Charakter
Das Kleid ist ein Kunstwerk: rubinrot, besetzt mit glitzernden Kristallen, in klaren Linien und mit skulpturaler Drapierung. „Mit dem Rubinrot greifen wir bewusst die diesjährigen Opernballfarben auf und freuen uns sehr, damit auf der Feststiege und bei der TV-Moderation ein starkes, elegantes Zeichen zu setzen – und ja, es ist auch einfach meine Lieblingsfarbe“, so Schneider.
Monatelange Planung
„Ich habe mir noch nie etwas Leichtes ausgesucht“, gesteht sie. Zwischen 80 und 100 Stunden würde ihre Designerin am Kleid arbeiten. Bei dieser Robe musste Semenova sogar die Kristallverbindungen öffnen und neu zusammensetzen, um die perfekte Länge zu erreichen. „Wenn das Kleid fertig ist, ist auch sie fertig – das muss man sagen.“
Atemberaubendes Kleid
Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen: ein Kleid, das funkelt, strahlt und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend eng sitzt. Zwei Dinge muss ein Kleid aber definitiv zulassen: "Man muss gehen und Stiegen steigen können, das sind die zwei Top-Voraussetzungen." Obenrum muss es genügend Platz für freie Bewegungen geben, um ein Mikrofon zu halten und mit den Leuten zu sprechen.
"Sitzen ist kein Muss, tiefes Atmen ist auch kein Muss – alle anderen Bedürfnisse frei nach Wahl“, lacht die 43-Jährige. „Beim Opernball darf man sich wirklich etwas trauen. Das ist unser Red Carpet, unsere Couture-Show. Da schaut die ganze Welt auf uns.“