Amira Aly über Kinderprofile: „Das sollte verboten werden“
- Amira Aly fordert ein Verbot von Kinderprofilen
- Welche Gefahren Aly im Netz sieht
- Wie Aly ihre eigenen Kinder schützen will
Moderatorin Amira Aly geht mit Eltern hart ins Gericht, die ihre Kinder im Netz herzeigen. In ihrem Podcast „Amira + 1“ spricht die 34-Jährige über Kinder mit eigenen Social-Media-Profilen und vermutet dahinter, vor allem finanzielle Motive.
Amira Aly fordert ein Verbot von Kinderprofilen
Am deutlichsten wird die Moderatorin bei Accounts, die Eltern für ihren Nachwuchs betreiben: „Da steigt in mir die Wut auf“. Sie hält diese Eltern für „alle auf Profit aus“ und sagt: „Das sollte verboten werden“.
Ein Dorn im Auge sind ihr Werbedeals, bei denen Eltern mit ihren Kindern Geld verdienen. Sie stört besonders der Vermerk „Mama und Papa leiten diesen Account“.
Welche Gefahren Aly im Netz sieht
Neben dem Geld sieht Aly auch Risiken für die gezeigten Kinder. Kommentare von Fremden unter Kinderfotos beunruhigen sie, anzügliche Bemerkungen über Minderjährige nennt sie „widerlich“. Schon früher hat sie darauf aufmerksam gemacht, dass Pädophile Kinderbilder über das Darknet weiterverbreiten.
Auch Kreißsaal-Fotos, die Eltern kurz nach der Geburt posten, findet sie „lächerlich“. Ihr Urteil über soziale Medien fällt knapp aus: „Das ist Gift für Kinder“.
Wie Aly ihre eigenen Kinder schützen will
Für Aly ist das Thema persönlich: Am 27. Oktober 2026 hat sie verkündet, erneut Mutter geworden zu sein. Die Tochter ist mit Partner Christian Düren ihr drittes Kind, aus ihrer früheren Ehe mit Oliver Pocher stammen zwei Söhne.
Die Privatsphäre ihrer Kinder will sie so gut wie möglich wahren, die Kleine vorerst nicht den Risiken der digitalen Welt aussetzen. Ihre Söhne sollen möglichst lange ohne soziale Netzwerke auskommen, obwohl Aly kaum glaubt, dass sich das mit zunehmendem Alter ganz verhindern lässt: „Davor habe ich wirklich Angst und ich glaube, das wird noch mal sehr, sehr schwierig“.