9 Plätze 9 Schätze 2026: Dieser Ort ist Österreichs schönster Platz
- Neun Finalisten: So wurde Österreichs schönster Platz gewählt
- Tilisuna räumt bei „9 Plätze 9 Schätze 2026“ ab
- Riegersburg und Rax-Seilbahn auf dem Stockerl
- Was die Tilisuna so besonders macht
- Vorarlberg feiert seinen fünften Triumph
Berge, See und ein Höhlensystem, das es in sich hat: Bei „9 Plätze 9 Schätze 2026“ ging der große Sieg nach Vorarlberg. Die Tilisuna im Montafon setzte sich am Nationalfeiertag gegen acht weitere Natur- und Kulturschätze durch. Für das westlichste Bundesland war es bereits der fünfte Triumph bei der beliebten ORF-Show.
Neun Finalisten: So wurde Österreichs schönster Platz gewählt
Bei „9 Plätze 9 Schätze 2026“ kämpften neun Ausflugsziele um den begehrten Titel: die Tilisuna in Vorarlberg, die Riegersburg in der Steiermark, die Rax-Seilbahn in Niederösterreich, die Brücke von Andau im Burgenland, der Griffner Schlossberg in Kärnten, die Hutterer Böden in Oberösterreich, die Friedenskirche Hochgründeck in Salzburg, die Festung Kufstein in Tirol und der Türkenschanzpark in Wien. Zuvor waren 27 Kandidaten, jeweils drei pro Bundesland, ins Rennen gegangen. Die Entscheidung fiel durch eine Kombination aus Prominentenjury und Publikumsvoting per Telefon und SMS.
9 Plätze 9 Schätze 2026: Alle neun Finalisten
- Burgenland: Brücke von Andau
- Kärnten: Griffner Schlossberg
- Niederösterreich: Rax-Seilbahn
- Oberösterreich: Hutterer Böden
- Salzburg: Friedenskirche Hochgründeck
- Steiermark: Riegersburg
- Tirol: Festung Kufstein
- Vorarlberg: Tilisuna
- Wien: Türkenschanzpark
Tilisuna räumt bei „9 Plätze 9 Schätze 2026“ ab
Am 26. Oktober wurde Österreichs schönster Platz gekürt. In der 13. Ausgabe der ORF-Sendung holte die Tilisuna in Tschagguns den ersten Platz. Schon bei der Prominentenjury lag Vorarlberg mit 58 von 72 möglichen Punkten vorne. Gemeinsam mit den Stimmen des Publikums per Telefon und SMS reichte es schließlich zum Gesamtsieg.
9 Plätze 9 Schätze 2026: Die Top 3
- Tilisuna, Vorarlberg – Platz 1: Sieger 2026
- Riegersburg, Steiermark – Platz 2
- Rax-Seilbahn, Niederösterreich – Platz 3
Voting: Die Tilisuna erhielt 58 von 72 möglichen Jurypunkten. Das Gesamtergebnis setzte sich aus Jurywertung und Telefon- beziehungsweise SMS-Stimmen zusammen.
Riegersburg und Rax-Seilbahn auf dem Stockerl
Auch die Konkurrenz konnte sich sehen lassen. Den zweiten Platz sicherte sich die Riegersburg in der Steiermark, die mit ihrer markanten Lage auf einem Vulkanfelsen beeindruckt.
Bronze ging nach Niederösterreich: Die Rax-Seilbahn landete auf Platz drei. Insgesamt hatten sich neun Finalisten aus allen Bundesländern für die Entscheidung qualifiziert. Zuvor waren österreichweit 27 Plätze im Rennen gewesen.
Was die Tilisuna so besonders macht
Die Tilisuna liegt am Ende des Gampadelstals oberhalb von Tschagguns. Auf mehr als 2.000 Metern Seehöhe wartet eine alpine Landschaft mit Bergpanorama, See und Schutzhütte, Wanderwegen, Felsen und jeder Menge Natur.
Unter der Oberfläche verbirgt sich ein weiteres Highlight: Das Weißplatten-Höhlensystem erstreckt sich über mehr als 4.200 Meter und reicht über 500 Meter in die Tiefe. Damit gilt es als längstes und tiefstes Höhlensystem Vorarlbergs. Zur unterirdischen Welt gehört auch die 1985 entdeckte Mäanderhöhle.
Vorarlberg feiert seinen fünften Triumph
Mit dem Sieg der Tilisuna baut Vorarlberg seine beeindruckende Bilanz aus. Schon der Formarinsee mit der Roten Wand (2015), der Körbersee (2017), der Lünersee (2019) und der Wiegensee (2021) holten den Titel ins Ländle.
Die Steiermark durfte bisher dreimal jubeln: mit dem Grünen See (2014), der Strutz-Mühle (2020) und dem Friedenskircherl am Stoderzinken (2022).
Für Wien und das Burgenland bleibt der erste Sieg dagegen weiterhin aus.