Alfons Haider zieht Schlusstrich: "Nie wieder!"
Inhalt
- Alfons Haider kündigt Abschied von Mörbisch an
- Darum will Alfons Haider nie wieder in Mörbisch auftreten
- Hohe Belastung fordert Alfons Haider
- So sieht die Zukunft von Alfons Haider aus
Alfons Haider sorgt kurz vor der Premiere von „La Cage aux Folles“ für eine echte Überraschung. Im Interview mit der „Kronen Zeitung“ zieht der Generalintendant der Seefestspiele Mörbisch einen Schlussstrich: Nach seinem Comeback als „Zaza“ will der 69-Jährige nie wieder als Schauspieler auf der Seebühne auftreten.
Alfons Haider kündigt Abschied von Mörbisch an
Nach 18 Jahren kehrt Alfons Haider noch einmal in seine Paraderolle als „Zaza“ zurück. Für viele Besucher der Seefestspiele Mörbisch zählt sein Comeback zu den Höhepunkten des Festivals. Doch gleichzeitig macht der Entertainer klar: Es wird sein letzter Auftritt als Schauspieler auf der berühmten Seebühne sein.
„Ich werde nie wieder in Mörbisch als Schauspieler auftreten“, sagt Haider im Interview mit der „Kronen Zeitung“. Auf die Nachfrage, ob diese Entscheidung endgültig sei, antwortet er ohne zu zögern: „Ja, nie wieder!“
Der Grund ist für den 69-Jährigen klar. „Es muss mir auch klar sein, dass so Riesenrollen wie die nicht mehr so oft meinen Weg kreuzen werden, zumal ich nächstes Jahr 70 werde.“ Sein Auftritt als „Zaza“ sei deshalb ein echtes Comeback – und gleichzeitig ein würdiger Abschied.
Darum will Alfons Haider nie wieder in Mörbisch auftreten
Dass ihm die Rückkehr auf die Bühne einiges abverlangt, verschweigt Alfons Haider nicht. „Schmerzhafter als vor 18 Jahren“, beschreibt er die Proben. Um auf den sieben Zentimeter hohen High Heels sicher über die Seebühne zu laufen, bereitete er sich wochenlang intensiv vor.
„Ich habe vier Wochen auf den 7 cm High Heels daheim geübt, damit ich auf den insgesamt 1002 Stiegen-Metern nicht stolpere“, erzählt der Entertainer.
Trotz der körperlichen Belastung habe er die Rolle komplett neu erarbeitet. „Wenn man etwas schon einmal mit Erfolg gespielt hat, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man sagt, ich verlasse mich drauf oder man erarbeitet das Ganze aufs Neue – und das habe ich gemacht.“
Hohe Belastung fordert Alfons Haider
Neben seiner Rolle als „Zaza“ trägt Alfons Haider weiterhin die Verantwortung als Generalintendant der Seefestspiele Mörbisch. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die Produktion „Wiener Blut“ in Schloss Tabor.
Die Doppelbelastung fordert ihren Tribut. „Die größte Herausforderung ist, dass ich es überlebe!“, sagt Haider mit einem Lachen. „Wenn die anderen in die Pause gehen, gehe ich ins Büro.“ Zwölf-Stunden-Tage seien während der Festspielzeit keine Seltenheit.
Trotzdem stellt er klar, dass dies keine Beschwerde sei. Die Seefestspiele seien „sein Kind“, und er genieße jeden Moment, wenn er die Produktion von der Tribüne aus verfolgen könne.
So sieht die Zukunft von Alfons Haider aus
Auch wenn Alfons Haider als Schauspieler in Mörbisch einen Schlussstrich zieht, ans Aufhören denkt er nicht. Als Generalintendant der Seefestspiele Mörbisch will er das Festival weiterhin prägen. Auch seine Arbeit in Schloss Tabor führt er fort.