Ambros spricht über dunkle Zeit: „Mörder“
Inhalt
- Wolfgang Ambros spricht über tragischen Bootsunfall
- „Die Zeitungen haben geschrieben: ,Mörder‘“
- Wolfgang Ambros blickt heute anders auf das Leben
Wolfgang Ambros hat Generationen mit seinen Liedern begeistert. Doch hinter dem Erfolg verbirgt sich ein Erlebnis, das ihn bis heute verfolgt. Jetzt spricht der Austropop-Star offen über den tragischen Bootsunfall in Griechenland, nach dem er öffentlich als „Mörder“ beschimpft wurde.
Wolfgang Ambros spricht über tragischen Bootsunfall
Im Interview mit „Die ganze Woche” erinnert sich Wolfgang Ambros an einen Tag, der sein Leben für immer verändert hat. Bei einem Bootsunglück in Griechenland verlor ein Mensch sein Leben.
„Damals ist mir einer ins Boot gefahren, und jemand, der auf meinem Boot war, ist gestorben. Sein Pech war, dass er nicht wie alle anderen aus dem Boot geschleudert wurde“, erzählt der Musiker im Gespräch mit "Die ganze Woche".
Der Tod des Mannes habe ihn tief erschüttert. Doch auf den Schock folgte die nächste Belastung.
„Die Zeitungen haben geschrieben: ,Mörder‘“
Obwohl ihn nach eigener Aussage keine Schuld an dem Unfall traf, sah sich Ambros plötzlich heftigen Vorwürfen ausgesetzt.
„Ich hatte zwar am Unfall keine Schuld, die Zeitungen haben aber geschrieben: ,Mörder‘.“
Der Musiker erinnert sich noch heute an die Hilflosigkeit, die er damals verspürte. „Da fragt man sich schon, wie es weitergehen soll“, sagt der 74-Jährige. Die öffentliche Verurteilung habe ihn lange beschäftigt und sein Leben nachhaltig geprägt.
Wolfgang Ambros blickt heute anders auf das Leben
Heute kann Wolfgang Ambros über diese schwere Zeit sprechen. Der Austropop-Star weiß, dass ihn dieses Erlebnis verändert hat. Trotzdem hat er nie aufgegeben.
Mit seinem neuen Song „Die Sunnseitn vom Lebn“ steht Ambros wieder auf der Bühne und blickt trotz aller Schicksalsschläge nach vorne. Sein Fazit fällt schlicht, aber bewegend aus: „Aber es geht immer weiter.“