Lola Weippert: Baby-Posting bewegt ihre Fans
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Lola Weippert lässt ihre Fans für einen Moment den Atem anhalten. Auf Instagram veröffentlicht die Moderatorin ein Foto, auf dem sie sich mit beiden Händen den Bauch hält. Dazu schreibt sie nur einen Satz: „Glückwunsch zur Schwangerschaft!“ Sofort wirkt es, als hätte die 30-Jährige süße Baby-News zu verkünden. Doch nur Augenblicke später folgt die überraschende Auflösung und die hat es in sich.
Lola Weippert löst Baby-Wirbel sofort auf
Wer sich bereits für Lola Weippert gefreut hat, wird schnell eines Besseren belehrt. Die Moderatorin macht deutlich, dass ihr Posting bewusst mit den Erwartungen ihrer Follower spielt. „Danke! Mein Baby heißt heute Endometriose. Oder Blähbauch. Je nach Tagesform“, schreibt sie offen.
Mit ihren ehrlichen Worten spricht Lola Weippert ein Thema an, das Millionen Frauen betrifft. Denn ein etwas runderer Bauch bedeutet längst nicht automatisch eine Schwangerschaft. „Kleine Erinnerung: Nicht jeder Bauch bedeutet eine Schwangerschaft. Hinter einem Bäuchlein können Endometriose, Verdauung, Hormone, Medikamente oder einfach ein ganz normaler Körper stecken“, erklärt sie.
Besonders nachdenklich wird die Moderatorin, wenn sie über die Folgen solcher Kommentare spricht. Hinter einer vermeintlichen Babykugel könnten auch ein unerfüllter Kinderwunsch oder eine stille Fehlgeburt stecken. Deshalb appelliert sie eindringlich an ihre Community: „Vielleicht warten wir einfach, bis Menschen selbst erzählen, wenn es etwas zu erzählen gibt. Das erspart vielen einen schmerzhaften Moment und kostet uns gar nichts.“
Lola Weippert kämpft seit Jahren gegen Endometriose
Für Lola Weippert ist das Thema Endometriose kein neues. Bereits vor einem Jahr machte sie ihre Erkrankung öffentlich und sprach so offen wie nie über ihren Alltag.
„Ich habe Endometriose, eine unsichtbare Krankheit und ein großer Schmerz, der sich hinter meinem Lächeln und den eingenommenen Schmerzmitteln verbirgt“, schrieb sie damals. Monat für Monat müsse sie quälende Schmerzen ertragen. „Jeden Monat erlebe ich die quälenden Schmerzen, die für Außenstehende unsichtbar bleiben, und fühle mich oft missverstanden.“