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Smartphone mit Social-Media-Apps wie Instagram, TikTok, YouTube, Facebook und Snapchat – Symbolbild für Social-Media-Verbot unter 14 Jahren
Die Nutzung von Social Media durch Kinder unter 14 Jahren steht im Fokus der neuen Schulreform – ein Verbot soll Jugendliche besser schützen und Medienkompetenz stärken.
Die Nutzung von Social Media durch Kinder unter 14 Jahren steht im Fokus der neuen Schulreform – ein Verbot soll Jugendliche besser schützen und Medienkompetenz stärken.
APA/dpa

Schulreform fix: Social-Media-Verbot kommt

27.03.2026 um 10:17, Jovana Borojevic & APA, Red
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Die Regierung hat sich auf ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre geeinigt. Gleichzeitig wird die AHS-Oberstufe umfassend reformiert.

Nach zähem Ringen hat die Bundesregierung sich am Freitag auf die Einführung eines Social-Media-Verbots bis 14 Jahre und die umstrittene Reform der Lehrpläne an den AHS-Oberstufen geeinigt. Diese sieht ab 2027/28 für Jugendliche mehr Unterricht zu Medienkompetenz und Demokratie sowie zum Umgang mit KI vor. Im Gegenzug wird bei den Lateinstunden gekürzt, wenn auch nach Protest nicht so stark wie ursprünglich von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) geplant.

Medienkompetenz oder Fächerbündel

Das Bildungsministerium hat sich laut Unterlagen mit den Schulpartnern darauf geeinigt, dass die Schulen autonom zwischen dem Unterricht von Medienkompetenz als eigener Gegenstand oder in Form eines Fächerbündels entscheiden können. Bei Latein werden dafür in der Oberstufe zwei der bisher zwölf Stunden gekürzt, ursprünglich sollten vier Stunden wegfallen. Was sich bei der zweiten lebenden Fremdsprache im Realgymnasium ändert, wurde vorerst nicht kommuniziert.

Appell an Koalitionspartner bei Lehrplänen

Die Gesamtstundenanzahl der AHS-Oberstufe darf durch die Einführung des neuen Fachs jedenfalls nicht steigen, wurde in der Punktation des Ministerium betont. Nach der Einigung mit Lehrer-, Schüler- und Elternvertretung liege es nun an den Koalitionspartnern, die Einigung mitzutragen, „damit die Reform der Lehrpläne der AHS-Oberstufe endlich auf den Weg gebracht werden können”.

KI und Demokratie im Fokus

Die Eckpunkte der Einigung sehen vor, dass der Informatikunterricht - derzeit zwei Stunden über die gesamten vier Oberstufenjahre - um den Bereich KI (v.a. Verstehen der Funktionsweise von digitalen Systemen, Erkennen von Potenzialen und Risiken) ergänzt wird. Im neuen Pflichtfach „Medien und Demokratie” soll es um den Nutzen von klassischen wie sozialen Medien gehen. Die Jugendlichen sollen außerdem lernen, wahr von falsch zu unterscheiden und demokratiefeindliche und radikalisierende Einflussversuche zu erkennen.

Pressekonferenz mit Ministern

Weitere Details werden um 10.30 Uhr in einer Pressekonferenz mit Medienminister Andreas Babler (SPÖ), Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) und Wiederkehr präsentiert.

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