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Geldbörse mit Euro-Scheinen und Münzen symbolisiert neue E-Card-Gebühren für Pensionisten und steigende finanzielle Belastung.
Neue Gebühren: Pensionisten müssen für E-Card zahlen.
Neue Gebühren: Pensionisten müssen für E-Card zahlen.
QoalaLens / shutterstock.com

Neue Gebühren für Pensionisten: Millionen müssen ab 2026 zahlen

23.06.2026 um 14:32, Stefanie Hermann
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Ab November 2026 zahlen Pensionisten erstmals E-Card-Gebühren. Millionen sind betroffen. Alle Details zu Höhe, Zeitpunkt und Auswirkungen.

Mehr als zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich müssen sich ab November 2026 auf neue Gebühren einstellen. Erstmals wird die E-Card-Gebühr auch für Ruheständler eingehoben. Bisher waren ausschließlich Arbeitnehmer davon betroffen.

Die Abbuchung erfolgt automatisch gemeinsam mit der November-Pension. Verantwortlich dafür sind der Dachverband der Sozialversicherungsträger sowie die Pensionsversicherungsanstalt.

Diese Pensionisten sind betroffen

Von der neuen Regelung sind nahezu alle Pensionisten betroffen. Eine Ausnahme gilt lediglich für Bezieher einer Ausgleichszulage. Für alle anderen wird die Gebühr verpflichtend eingehoben und direkt von der Pension abgezogen.

Damit entsteht eine zusätzliche finanzielle Belastung, die viele Haushalte unmittelbar trifft.

Gebühren steigen weiter an

Die Höhe der E-Card-Gebühren wurde bereits in den vergangenen Jahren deutlich angehoben. Lag sie früher noch bei 13,80 Euro, wurde sie zuletzt auf 25 Euro erhöht.

Für das Jahr 2027 steigt der Betrag weiter auf 26,85 Euro. Eingehoben wird diese Summe bereits im November 2026. Die Anpassung erfolgt automatisch im Rahmen der gesetzlichen Aufwertung.

Belastung kommt zum ungünstigen Zeitpunkt

Die neuen Gebühren treffen Pensionisten in einer Phase weiterer Sparmaßnahmen. Bereits beschlossen wurde eine geringere Pensionserhöhung 2027. Zusätzlich wurde der Krankenversicherungsbeitrag erhöht.

Je nach Höhe der Pension können dadurch Mehrkosten von mehreren hundert Euro pro Jahr entstehen.

Regierung setzt auf Einsparungen

Die Bundesregierung begründet die neuen Maßnahmen mit der angespannten Budgetlage. Im Rahmen des Doppelbudgets sollen weitere Einsparungen umgesetzt werden.

Pensionisten zählen dabei zu den Bevölkerungsgruppen, die einen Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten sollen.

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