Florian Klenk auf Kreuzzug gegen „Parteimedien“

Zackzack, Kontrast, Zur Sache: Falter-Chefredakteur Florian Klenk fühlt sich von den „Parteimedien“ diskreditiert.
Autor: Patrick Deutsch, 20.04.2022 um 08:35 Uhr

Jetzt ist schon wieder was passiert: Falter-Chefredakteur Florian Klenk beschwert sich darüber, dass  „Vertreter von Parteimedien (die mit Parteigeldern finanziert werden und wurden)“ auf Twitter „als ,unabhängige Journalisten' auftreten und zugleich wirklich parteiunabhängige Medien diskreditieren“ würden. Speziell erwähnt Klenk die Online-Plattformen Zackzack (Parteiakademie Liste Jetzt), Kontrast (SPÖ-Parlamentsklub) und Zur Sache (ÖVP-Parlamentsklub).

„Als journalistische Plattformen getarnt“

Stein des Anstosses scheint ein Tweet von Kontrast-Chefredakteurin Patricia Huber zu sein. Huber postete Screenshots von zwei Klenk-Tweets über Bundeskanzler Karl Nehammer und witzelte über den Qualtiätsjournalismus in Österreich. Klenks Antwort: „Ich finde es immer schön, wenn SPÖ-Parteimedien (die sich als journalistische Plattformen tarnen) mit dekontextualisierten Twitter-Screenshots Stimmung gegen unabhängige Qualitätsmedien machen.“

Hilfe von Armin Wolf

Die teils heftigen Reaktionen auf seinen Tweet, veranlassten Klenk gleich noch einmal nachzulegen. In einem zweiten Beitrag wiederholt Klenk seine Kritik und postet einen Text von ZIB2-Moderator Armin Wolf um seine Aussagen zu untermauern.