Covid-Krisengipfel: Silvester ohne Party

Mit einem neuen Maßnahmenpaket soll die Verbreitung der Virusvariante „Omikron“ verlangsamt werden. In der Gastronomie wird die Sperrstunde wieder verkürzt.
Autor: Patrick Deutsch, 22.12.2021 um 14:36 Uhr

Nach langen Beratungen bei einem Krisengipfel im Bundeskanzleramt gab Katharina Reich von der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO) heute die neuen Maßnahmen bekannt: Für die Gastronomie gilt ab 27. Dezember eine Sperrstunde um 22 Uhr – diese Regelung gilt auch zu Silvester. Reich betonte, dass „von Silvesterfeiern dringend abgeraten“ wird. „Feiern Sie im kleinen Kreis“, so Reich. Die bereits angekündigte Ausnahmeregelung für Ungeimpfte bleibt allerdings bestehen.

Regeln für Veranstaltungen

Auch die Regeln für Veranstaltungen werden verschärft: Für Indoor-Veranstaltungen bis zu 500 Personen mit zugewiesenen Sitzplätzen gilt die 2G-Regel und Maskenpflicht. Für Veranstaltungen bis zu 1000 Teilnehmern 2G+ und für bis zu 2000 Teilnehmer sind drei Stiche und eine PCR-Testung erforderlich.

Zeit nützen

Die neue Virusvariante „Omikron“ sei zwar bereits im Land, müsse aber so gut wie möglich „ausgebremst“ werden. Vier Länder wurden daher als Virusvariantengebiet eingestuft. Für die Einreise aus Großbritannien, den Niederlande, Dänemark und Norwegen muss eine Quarantäne in Kauf genommen werden – Personen mit drei Stichen und einem PCR-Test sind davon ausgenommen.