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Ein hellblauer  BMW iX3 parkt am Rande eines Gewässers. Am anderen Ufer ist ein dichter Laubwald zu sehen.
Mit 4,8 Metern Länge eine imposante Erscheinung! Die Spur wechselt der Bayer durch den Blick des Fahrers.
Mit 4,8 Metern Länge eine imposante Erscheinung! Die Spur wechselt der Bayer durch den Blick des Fahrers.
Werner Christl

BMW iX3 50 xDrive im Test: So gut ist das Elektro-SUV

08.07.2026 um 13:24, Werner Christl
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Der BMW iX3 50 xDrive überzeugt im Test mit bis zu 630 Kilometern Praxisreichweite, extrem schnellem Laden und modernen Assistenzsystemen.

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Schon vor dem Marktstart sorgte der BMW iX3 für reichlich Gesprächsstoff. Der Grund: Das Elektro-SUV soll in mehreren Bereichen neue Maßstäbe setzen. Deshalb führte unser erster Weg direkt an eine 400-kW-Schnellladesäule – mit einem Akkustand von 60 Prozent. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Der BMW iX3 50 xDrive legte sofort mit 187 kW Ladeleistung los. Einen derart hohen Wert hatten wir bei diesem Ladestand bislang mit keinem anderen Elektroauto gemessen. Nach nur zwölf Minuten Ladezeit – während eines kurzen Einkaufs im Supermarkt – standen fast 200 Kilometer zusätzliche Reichweite auf dem Display. Theoretisch sind sogar bis zu 400 kW Ladeleistung möglich. Damit gehört der BMW iX3 aktuell zu den schnellsten Ladekünstlern seiner Klasse.

630 Kilometer im Alltag – Reichweite ohne Stress

Die versprochenen 720 bis 805 Kilometer nach WLTP konnten wir im Test zwar nicht erreichen. Die tatsächlich gefahrenen 630 Kilometer sind jedoch ein hervorragender Wert und machen den BMW iX3 absolut langstreckentauglich. Möglich wird das durch die 108,7-kWh-Batterie, die zu den größten im Segment zählt. Reichweitenangst kommt damit kaum noch auf. Wer auf langen Fahrten ohnehin kurze Pausen einlegt, gewinnt in wenigen Minuten genügend Energie für die nächsten hunderte Kilometer

469 PS treffen auf typisches BMW-Fahrgefühl

Auch bei den Fahrleistungen lässt der BMW iX3 nichts anbrennen. 469 PS und 645 Nm Drehmoment beschleunigen das knapp 2,4 Tonnen schwere Elektro-SUV in nur 4,9 Sekunden auf Tempo 100. Noch wichtiger: Der iX3 fährt sich genauso souverän, wie man es von einem BMW erwartet. Das Fahrwerk meistert das hohe Fahrzeuggewicht erstaunlich gelassen und verbindet Komfort mit viel Fahrstabilität. Wirkliche Kritikpunkte fanden wir kaum. Die elektrisch ausfahrbaren Türgriffe verlangen beim Öffnen etwas Kraft und die Frontpartie wirkt durch die Karosseriegestaltung etwas unübersichtlich. Das war es aber auch schon.

Panoramic Vision macht den Unterschied

Im Innenraum setzt BMW auf moderne Technik. Besonders gelungen ist die neue Panoramic Vision – ein schmaler Bildschirmstreifen direkt unter der Windschutzscheibe, der sich nahezu über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Zusammen mit dem 17,9 Zoll großen Zentraldisplay sorgt das System für eine übersichtliche Darstellung aller wichtigen Informationen. Dazu kommen hochwertige Materialien, eine tadellose Verarbeitung und ein großzügiges Raumangebot. Bei einem Einstiegspreis von knapp 75.000 Euro darf man diesen Premiumanspruch allerdings auch erwarten.

Assistenzsysteme auf Premium-Niveau

Besonders beeindruckt hat uns das teilautonome Fahrsystem. Der BMW iX3 erkennt Kreisverkehre, Ampeln oder enge Kurven frühzeitig und verzögert das Fahrzeug sanft und nahezu unmerklich. Bis 130 km/h ist sogar freihändiges Fahren möglich. Ein echtes Highlight ist zudem der automatische Spurwechsel: Ein kurzer Blick in den Außenspiegel genügt und der BMW wechselt selbstständig die Fahrspur. Das funktioniert im Alltag erstaunlich zuverlässig und vermittelt ein hohes Maß an Komfort,

Fazit: Der BMW iX3 überzeugt im Alltag

Der BMW iX3 50 xDrive überzeugt vor allem mit seiner starken Kombination aus hoher Reichweite, extrem schneller Ladeleistung, kräftigem Antrieb und modernen Assistenzsystemen. Nennenswerte Schwächen leistet sich das Elektro-SUV kaum. Wer ein komfortables Premium-Elektroauto für lange Strecken sucht, findet hier eines der derzeit überzeugendsten Gesamtpakete.

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