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Ein blauer ID Polo parkt in der Sonne. Im Hintergrund sind blaue VW-Fahnen zu sehen und eine grüne Wiese.
Den Einstieg bildet der neue ID. Polo. Das vollelektrische Modell soll die Rolle des klassischen Polo ins Zeitalter der Elektromobilität übertragen.
Den Einstieg bildet der neue ID. Polo. Das vollelektrische Modell soll die Rolle des klassischen Polo ins Zeitalter der Elektromobilität übertragen.
Oliver Koch

VW bringt neue Stromer: ID. Polo, ID. Cross und ID.3 Neo

02.10.2026 um 09:32, Werner Christl
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VW lud nach Donnerskirchen ins Burgenland und zeigte seine Palette an leistbaren Stromern: Vom ID. Polo über den ID.3 Neo bis zum ID. Cross

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Die ID-Produktfamilie von VW wächst und wächst. Ja, ID, das sind die Autos mit Akku und Ladekabel im Kofferraum oder Frunk (wenn es einen solchen gibt), und Volkswagen hat anscheinend 2026 zum Partyjahr der E-Mobilität erklärt. Denn mit dem ID. Polo, dem ID. Cross und dem neuen ID.3 Neo erweiterte der Wolfsburger Hersteller sein elektrisches Modellangebot in Österreich um drei Fahrzeuge mit unterschiedlicher Ausrichtung. Vom Alltagsauto über ein kleines SUV bis hin zum kompakten Allrounder deckt die ID-Familie ein breiteres Spektrum an Mobilitätsbedürfnissen ab. Denn nicht zu vergessen, den elektrischen Kombi namens ID.7 Tourer sowie den ID.4 und ID.5 gibt es ja auch noch im Portfolio – und der ID. Tiguan steht auch in den Startlöchern.

ID. Polo: Der neue Einstieg in die VW-Elektro-Welt

Den Einstieg bildet der neue ID. Polo. Das vollelektrische Modell soll die Rolle des klassischen Polo ins Zeitalter der Elektromobilität übertragen. Angeboten wird der Fünftürer mit zwei Batteriegrößen von 37 beziehungsweise 52 kWh Netto-Kapazität und in Leistungsstufen von 116, 135 oder 211 PS. Je nach Variante sind WLTP-Reichweiten von bis zu 454 Kilometern möglich. Dank der speziellen Elektroplattform wächst das Kofferraumvolumen auf 441 Liter und liegt damit um mehr als 25 Prozent über jenem eines konventionellen Polo mit Verbrennungsmotor. Bei dem geht's übrigens preislich bei 19.990 Euro los. Bei einem ersten Fahreindruck beim Neusiedler See entpuppt sich der ID. Polo als überraschend erwachsenes Elektroauto. Der Fahrkomfort ist lobenswert, das Fahrwerk ist ausgewogen abgestimmt und beim Handling zeigt er sich agil. Trotz des Frontantriebs ist der Fünfsitzer mit seinem 52-kWh-Akku präzise und gut kontrollierbar. Beim Ampel- oder Bahnübergangsstart profitieren die Insassen von einer spontanen Leistungsentfaltung und auf Parkplätzen wartet der Wagen mit kompakten Abmessungen und guter Wendigkeit auf und auf Landstraßen bleibt der Stromer auch bei flotter Fahrt bemerkenswert fahrstabil. Der Verbrauch laut digitalem Cockpit im Retrodesign? 15, 16 Kilowattstunden je hundert Kilometer und das trotz 210 Elektro-PS. Was fehlt? Ein Frunk.

ID.3 Neo: Mehr Komfort und mehr Reife

Ebenfalls vor Ort zum Testen gab es den VW ID.3 Neo. Das ist die Weiterentwicklung des ID.3, der vor circa sechs Jahren der kompakte Erstling der ID.-Produktfamilie war. Jedenfalls entpuppt sich der VW ID.3 Neo als komfortabler und deutlich gereifter Elektro-Kompaktwagen. Auch er zeigt eine ausgewogene Fahrwerksabstimmung und somit verbindet er souveränen Federungskomfort mit sicherem und vorhersehbarem Handling. Der überarbeitete Elektroantrieb bringt einen kraftvollen, gleichmäßigen Vortrieb mit sich. Die verbesserte Geräuschdämmung macht das Cruisen in dem fünftürigen Stromfünfsitzer zum Vergnügen. Dazu trägt übrigens auch der Verbrauch bei, der bei nahezu sommerlichen 25 Grad im Burgenland weit unter der 20-kWh-Marke bei den ersten Fahreindrücken lag. Übrigens: An der Spitze der ID.3-Baureihe wird ab Frühjahr 2027 der ID.3 GTI stehen. VW bezeichnet ihn als stärkstes bislang in Serie gebautes GTI-Modell. Sein Elektromotor liefert 326 PS und 545 Newtonmeter. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das Fahrzeug in 5,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 200 km/h begrenzt. Trotz des sportlichen Anspruchs soll der ID.3 GTI alltagstauglich bleiben: Eine Batterie mit 79 kWh Netto-Energiegehalt ermöglicht Reichweiten von bis zu 601 Kilometern nach WLTP. Zudem kann sie mit bis zu 183 kW geladen werden. Unter optimalen Bedingungen soll sich der Ladezustand in rund 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent erhöhen.

ID. Cross: Neues Elektro SUV startet im Herbst

Beim Neusiedler See zeigte Volkswagen auch den ID. Cross; wenn auch „nur“ statisch. Dieser ist einen Schritt höher positioniert als der ID. Polo. Kurz zur Einordnung: Das kompakte Elektro-SUV kommt im Herbst nach Österreich, ist 4,15 Meter lang und bietet fünf Sitzplätze. Der Gepäckraum fasst 475 Liter, zusätzlich gibt es unter der Fronthaube einen 25 Liter großen sogenannten Frunk. Kunden können zwischen drei Leistungsstufen von 116 bis 211 PS sowie Batterien mit 37 oder 52 kWh wählen. Die maximale WLTP-Reichweite beträgt laut Hersteller bis zu 426 Kilometer. Die größere Batterie kann Gleichstrom-Schnellladen mit bis zu 105 kW, wodurch ein Ladestand von zehn auf 80 Prozent unter optimalen Bedingungen in rund 24 Minuten erreicht werden soll. Den ID. Cross gibt es zum Aktionspreis ab 29.090 Euro. Sowohl ID. Polo als auch ID. Cross basieren auf der weiterentwickelten Elektroplattform MEB+ und setzen auf einen elektrischen Frontantrieb. Zu den verfügbaren, aufpreispflichtigen Technologien zählen unter anderem Assistenzsysteme mit Ampelerkennung, teilautomatisiertes Fahren und One-Pedal-Driving. Darüber hinaus können beide Modelle mittels Vehicle-to-Load elektrische Verbraucher mit Energie versorgen. So wie es nun aussieht, hat VW im E-Auto-Bereich wohl für jeden etwas dabei. Denn der ID. Polo mimt den kompakten Alltagsbegleiter, der ID. Cross richtet sich an Kunden mit höherem Platzbedarf, der ID.3 Neo ist der klassische Kompakte – also der Golf mit E-Motor – und der ID.3 GTI wiederum soll jene ansprechen, die elektrische Antriebe mit sportlichen Fahrleistungen verbinden möchten. Und wem das noch nicht genug ist, hat ja auch noch den ID.4, den ID.5 sowie den mondänen ID.7 als Option. Und wie schon erwähnt: Jetzt im Oktober ist Weltpremiere des ID. Tiguan, der Anfang 2027 in die Schauräume der heimischen VW-Händler kommen und die Rolle des ID.4 und ID. 5 übernehmen wird.

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