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Aufnahme eines Leapmotor-Elektroautos
Schluss mit der Starterbatterie: Leapmotor vereint Hoch- und Niedervoltversorgung in einem Akkusystem.
Schluss mit der Starterbatterie: Leapmotor vereint Hoch- und Niedervoltversorgung in einem Akkusystem.
Stellantis

Weniger Probleme: Elektroauto-Hersteller setzt auf neue Batterie

29.09.2026 um 15:32, Marcel Toifl
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Der Elektroauto-Hersteller Leapmotor schafft mit der CTC 3.0 High-Low Fusion Battery die 12-Volt-Batterie ab. Das soll weniger Pannen und Wartung bedeuten.

Großer technischer Durchbruch im Bereich der E-Mobilität: Der chinesische Elektroauto-Hersteller Leapmotor geht eine der hartnäckigsten Pannenursachen von Stromern direkt an. Mit der neu vorgestellten CTC 3.0 High-Low Fusion Battery streicht das Unternehmen die klassische 12-Volt-Starterbatterie ersatzlos aus dem Fahrzeugdesign. Die wegweisende Technologie verspricht mehr Zuverlässigkeit, weniger Wartungsaufwand und eine deutlich effizientere Stromversorgung im Fahrzeug.

​Schluss mit der Starterbatterie: Neue Akku-Architektur

Bislang tragen nahezu alle Elektrofahrzeuge neben dem großen Hochvolt-Traktionsakku auch eine herkömmliche 12-Volt-Bordnetzbatterie mit sich herum. Dieser kleine Akku ist essenziell, um das Auto aufzuschließen, die Steuergeräte zu aktivieren und das Hochvoltsystem überhaupt erst in Betrieb zu nehmen. Fällt die 12-Volt-Batterie aus, bleibt das Auto stehen – selbst wenn der Hauptakku randvoll geladen ist.

Wie Statistiken des ADAC belegen, waren im Jahr 2025 bei gut 45,4 Prozent aller Fahrzeugpannen defekte oder entladene 12-Volt-Batterien die Ursache. Mit der Abschaffung dieser Komponente eliminiert der Hersteller somit die statistisch größte Schwachstelle im Bordsystem.

​Funktionsweise der CTC 3.0 High-Low Fusion Battery

Mit dem neuen Konzept übernimmt die große Traktionsbatterie künftig sämtliche Aufgaben der bisherigen Starterbatterie. Die CTC 3.0 High-Low Fusion Battery integriert die Module und Zellen für die Hochvolt- und Niedervoltversorgung direkt in das Fahrzeugchassis („Cell-to-Chassis“).

Beide Systeme greifen auf dieselben Batteriezellen zu und teilen sich ein gemeinsames Thermomanagement sowie ein zentral gesteuertes Energieverteilungssystem. Das aufwendige Bordsystem wird dadurch grundlegend rekonstruiert und vereinfacht.

​Weniger Wartung und höhere Zuverlässigkeit ab 2027

Durch den Verzicht auf die separate 12V-Batterie reduzieren sich Bauteileanzahl, Fahrzeuggewicht und die Komplexität im Service. Autobesitzer sparen sich zudem den regelmäßigen Austausch einer alternden Starterbatterie nach einigen Jahren.

Ihre Premiere soll die Akku-Technologie im Jahr 2027 feiern. Leapmotor erhofft sich dadurch nicht nur Kostenvorteile in der Fertigung, sondern vor allem einen deutlichen Vorsprung bei der Pannenfreiheit gegenüber der Konkurrenz.

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