No-gos: 5 Fehler, die Sie bei der Maniküre immer machen

Fehler 1: Keinen Unterlack benutzen

Viele finden einen Base Coat unnötig und tragen den geliebten roten Lack direkt auf den Nagel auf. Sie beschweren sich immer über absplitternde Nägel? Das ist der Übeltäter. Denn diese erste Schicht Lack lässt ihn besser halten, weil sie die natürlichen Öle im Nagel versiegelt. So sehen die Nägel bis zu eine Woche lang perfekt aus. Weiteres Plus: Er beugt Nagelverfärbungen vor.

Fehler 2: Nagelhaut schneiden

Wer seine Nagelhaut schneidet, begeht nicht nur ein absolutes No-go, sondern kann sogar seiner Gesundheit schaden. Denn dadurch wird die Schutzfunktion der Haut zerstört und man wird besonders anfällig für Infektionen. Besser: Mit einem Nagelöl massieren und die Haut danach mit einem Rosenholzstäbchen sanft zurückschieben.

Fehler 3: Zu dicke Schichten

Für Sie kann es gar nicht schnell genug gehen und Sie lackieren deshalb in möglichst dicken Schichten? Damit bewirken Sie genau das Gegenteil. Je dünner die einzelnen Schichten, desto schneller trocknet der Lack durch. Extra-Tipp: Sollten Sie doch einmal zu viel aufgetragen haben, unterstützen spezielle Nagellack-Tropfen den Trocknungsprozess.

Fehler 4: Fehler kreuz und quer korrigieren

Sie haben ein kleines Stück des Nagels ausgelassen oder sind unabsichtlich irgendwo angekommen? Bei den meisten kommt dann der innere Picasso durch und es wird nach Lust und Laune unkoordiniert gepinselt. Das Ergebnis: Die Nägel sehen noch schlechter aus, weil nicht nur in eine Richtung gearbeitet wurde. Lackieren Sie den betroffenen Nagel lieber ganz ab und nochmals neu.

Fehler 5: Kräftig schütteln

Wer seinen Nagellack vor dem Auftragen kräftig schüttelt, schließt Luft im Fläschchen ein, wodurch sich kleine Blasen bilden. Diese sind dann oft auch auf dem Nagel sichtbar und lassen die Maniküre unregelmäßig wirken. Tipp: Rollen Sie den Lack stattdessen zwischen den Handflächen.

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Autor: Maria Zelenko, 01.12.2014