Pflichtprogramm: 5 Tipps für eine schöne Haut trotz Maske

Dass sie für unsere Gesundheit gerade jetzt extrem wichtig sind, bestreiten die wenigsten. Masken können die Haut aber auch strapazieren, vor allem, wenn sie bereits gereizt oder besonders empfindlich ist. Typische Probleme: Irritationen, Pickelchen und Pusteln, die sich schlimmstenfalls entzünden können. Dafür ist das feuchte Klima unter der Maske verantwortlich. Das wichtigste Ziel ist daher, weitere Reize zu vermeiden.

Beruhig dich doch mal!

Damit Ihre Haut so schön bleibt - oder wieder wird - wie ohne Maske, haben wir bei Experten nachgefragt und diese fünf Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Weniger ist mehr: die Haut beruhigen

Intensive Peelings, alkoholhaltige Reiniger und besonders reichhaltige Cremes? Besser erst wieder verwenden, wenn eine längere maskenfreie Zeit vor einem liegt, zum Beispiel im Homeoffice oder an Wochenenden auf dem Sofa.  Wenn Sie dagegen täglich mehrere Stunden Maske tragen müssen, sollten Sie Ihre Skincare-Routine umstellen. Sanfte Reinigungsmilch (z.B. Eucerin UltraSensitive Reinigungslotion), eine leichte Feuchtigkeitspflege - und aus.  Inhaltsstoffe wie Aloe und Niacinamid sorgen für Beruhigung. Bevor Sie die Maske aufsetzen, sollte die Pflege komplett eingezogen sein.

Porträt des Topmodels Bella Hadid vor dunklem Hintergrund

2. Keep cool, Baby

Kennen Sie das? Die Haut rund um Mund und Kinn spannt und brennt. Dennoch muss sie zunächst gründlich gereinigt werden. Wer ganz auf produkte verzichten will, kann zu waschbaren Bambuspads und warmem Wasser  greifen. Das Auftragen einer reichhaltigen, fettenden Creme danach würde den Zustand allerdings verschlimmern. Besser: die Haut zunächst kühlen, etwa mit Eiswürfeln in einem Gefrierbeutel oder einem Cool Pack. Im Anschluss eine Pflege mit dem Anti-Akne Wirkstoff Benzoylperoxid (z.B. Kiehl's Blue Herbal Spot) auftragen.

3. Make-Up? Höchstens sparsam

Foundation unter der Maske kann ebenso zu Hautunreinheiten beitragen. Statt das ganze Gesicht mit einer deckenden Schicht zuzukleistern, lieber eine leichte Formulierung (z. B. YSL Touche Éclat All-In-One-Glow) punktuell auftragen oder ganz darauf verzichten.  Vor dem Aufsetzen der Maske überschüssiges Make-Up mit einem Kosmetiktuch sanft abtupfen. Pflegender Lipbalm (z. B. von Honest Beauty) färbt nicht auf die Maske ab wie klebriges Gloss.

Spiegelbild einer jungen Frau, die Gesichtscreme aufträgt

4. Apropos Make-up: Augen betonen

Zwinker, zwinker, unsere Kommunikation läuft jetzt noch stärker über die Augen: Hier spielt die Musik! In Form gebrachte und gefärbte Brauen (z.b. mit Brow Strips und Farbe von Andmetics), gründlich verblendete, harmonische Nuancen aus einer Palette (z.B. Bobbi Brown Essential Multicolor Palette)  und ein dicht am Wimpernkranz gezogener Eyeliner sorgen für ausdrucksvolle Augenblicke. 

5. Regelmäßig Maske wechseln

Auf den meisten Gesichtern sitzt inzwischen eine FFP2-Maske. Sie ist eigentlich ein Einmalprodukt. Wenn man sie zwischen ihren Einsätzen gründlich trocknen lässt (am besten sieben Tage an der Luft oder bei 80 Grad im Backofen), lässt sie sich bis zu fünf Mal verwenden und bietet dabei sicheren Schutz. Aber auch für die Haut ist das regelmäßige Wechseln wichtig. Sonst bringt man Rückstände von der verschmutzten Maske jedesmal wieder auf die Haut, Reizungen sind vorprogrammiert.

Autor: Andrea Schröder, 25.01.2021