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Polizeiauto mit Blaulicht bei Einsatz auf der Westautobahn nach Verfolgung eines alkoholisierten Lenkers mit 250 km/h
Polizeieinsatz auf der Westautobahn: Ein Alkolenker rast mit 250 km/h über die A1 und wird von einer Zivilstreife gestoppt
Polizeieinsatz auf der Westautobahn: Ein Alkolenker rast mit 250 km/h über die A1 und wird von einer Zivilstreife gestoppt
Jaroslav Noska / iStock

Westautobahn: Alkolenker rast mit 250 km/h über A1 – dann greift er zu Trick

06.04.2026 um 09:19, Anna Kirschbaum
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Westautobahn: Mit 250 km/h und 1,88 Promille rast ein Alkolenker über die A1. Beim Stopp versucht er einen dreisten Trick – ohne Erfolg.

Westautobahn, Tempo 250, 1,88 Promille: Dieser Fall liest sich wie ein Extrembeispiel für Verkehrsdelikte. Ein 28-jähriger Lenker ist auf der Westautobahn auf der A1 massiv alkoholisiert unterwegs und liefert sich eine Verfolgung mit der Polizei.

Verfolgung auf der Westautobahn eskaliert

Gegen 8.15 Uhr misst eine Zivilstreife den Wagen bei Sipbachzell mit einem Lasergerät. Das Ergebnis ist drastisch: deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Die Beamten nehmen sofort die Verfolgung auf.

Während der Nachfahrt dokumentiert die Polizei mit geeichter Videoüberwachung eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Erst im Bereich Sattledt, kurz nach dem Voralpenkreuz, gelingt es der Streife, das Fahrzeug auf der Westautobahn einzuholen. Der Lenker reagiert schließlich auf die Anhaltezeichen und fährt auf den Pannenstreifen.

Platztausch sorgt für zusätzliche Brisanz

Noch während die Polizei einschreitet, entwickelt sich die Situation weiter. Bei der ersten Vorbeifahrt sehen die Beamten den 28-Jährigen am Steuer und eine Frau auf dem Beifahrersitz.

Als sich die Polizisten zu Fuß nähern, sitzt plötzlich die 34-jährige Slowakin am Fahrersitz. Für die Beamten ist klar: Die beiden haben während des Anhaltens auf der Westautobahn die Plätze getauscht.

Der Mann bestreitet zunächst, selbst gefahren zu sein, und behauptet, die Frau sei am Steuer gewesen.

1,88 Promille: Konsequenzen folgen sofort

Bei der Kontrolle fällt den Beamten sofort starker Alkoholgeruch auf. Der Alkotest bringt ein eindeutiges Ergebnis: 1,88 Promille. Damit ist der Lenker massiv alkoholisiert auf der Westautobahn unterwegs gewesen.

Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten. Der Führerschein wird dem 28-Jährigen vorläufig abgenommen. Zusätzlich hebt die Polizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.050 Euro ein.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie gefährlich Alkohol und extreme Geschwindigkeit auf der Westautobahn sind – und wie schnell riskantes Verhalten direkte Konsequenzen nach sich zieht.

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