Die Red Bull-Welt trauert! Didi Mateschitz ist verstorben

Er war Österreichs erfolgreichster Selfmade Millionär und baute rund um die Marke Red Bull ein imposantes Imperium auf. Didi Mateschitz ist im Alter von 78 Jahren verstorben.
Autor: Weekend Online, 22.10.2022 um 23:30 Uhr

Dietrich Mateschitz ist tot. Diese Meldung erschüttert die Red Bull-Welt und darüber hinaus die internationale Sport- und Wirtschaftsszene. Der beliebte Motorsport-Mäzen ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. In einer berührenden Aussendung an seine Mitarbeiter bestätigt das Unternehmen Samstagnacht die traurige Nachricht.. Auch wenn nur wenige „Sir Didi“ persönlich kannten, beeindruckt hat er mit seiner positiven Energie, seiner Zurückhaltung und vor allem mit seinem Erfolg weit über die rot-weiß-roten Landesgrenzen hinaus.

Krankheit war nicht öffentlich bekannt

Seine Krankheit hielten er und sein Umkreis bis zuletzt geheim. Sein Privatleben hatte für ihn selbst stets oberste Priorität. Der 78-Jährige lebte bis zuletzt mit seiner Lebensgefährtin Marion in Salzburg und hinterlässt einen 29-jährigen Sohn.

Mark Mateschitz mit seinem Vater Dietrich Mateschitz auf der Tribüne im Red Bull Stadion

Schwere Bürde für Sohn Mark Mateschitz

Mark Mateschitz ist bereits seit einiger Zeit im Unternehmen aktiv und wird wohl einen Großteil der Anteile des Vaters erben. Keine einfache Bürde, wenn man denkt, wie groß die Hinterlassenschaft des reichsten Österreichers ist. Zur Red Bull Welt gehört schließlich nicht nur der Konzern rund um den Energy Drink. Sponsorings (Formel 1, Fußball, Wintersport, etc.), TV-Sender, Mediahouse, Mode-Label, Handynetz, Immobilienunternehmen, Gastro- und Hotelbetriebe, Musiklabel und Events – Red Bull ist als Investor und Marke allgegenwärtig.

Das Gesamtvermögen wurde zuletzt auf rund 25 Milliarden Euro geschätzt. Doch wenn einer wusste, dass Geld allein nicht glücklich macht, dann war das Didi Mateschitz. Er  selbst wuchs in einfachen Verhältnissen in Sankt Marein, einem kleinen Dorf 60 Kilometer nördlich von Graz, auf und legte bis zuletzt trotz seines Reichtums Wert auf Bodenständigkeit. In einem Interview sagt er einst: „Geld war für mich niemals eine Triebfeder. Es stand immer an letzter Stelle der motivierenden Dinge“.