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Ein schwerer Waldbrand bedroht Lokva Rogoznica an der kroatischen Adriaküste.
Dramatische Szenen an der kroatischen Adriaküste: Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand ist bis in bewohnte Gebiete vorgedrungen.
Dramatische Szenen an der kroatischen Adriaküste: Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand ist bis in bewohnte Gebiete vorgedrungen.
APA-Images / AP / Jakov Prkic

Waldbrand wütet: Urlauber müssen fliehen

14.08.2026 um 09:42, Yunus Emre Kurt
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Dramatische Nacht an der kroatischen Adriaküste: Ein Waldbrand erreicht bewohntes Gebiet. Häuser brennen, Urlauber und Einheimische müssen fliehen.

Dramatische Szenen spielen sich derzeit an der kroatischen Adriaküste ab. Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand hat sich in der Nacht auf Freitag bis in die Nähe bewohnter Gebiete ausgebreitet. Besonders betroffen ist der bei Urlaubern beliebte Küstenort Lokva Rogoznica bei Omiš.

Die Situation wurde so gefährlich, dass Menschen ihre Unterkünfte verlassen mussten. Einheimische und Urlauber wurden aus bedrohten Bereichen in Sicherheit gebracht. Mehrere Gebäude wurden bereits ein Raub der Flammen.

Flammen erreichen bewohntes Gebiet

Das Feuer breitete sich zunächst durch Kiefernwald und andere Vegetation aus. In der Nacht rückten die Flammen schließlich immer näher an Häuser heran. Bilder aus der Region zeigen einen gewaltigen Feuerschein und Flammen unmittelbar bei bebauten Gebieten.

Schon in den ersten Stunden entstand erheblicher Sachschaden. Kroatische Behörden und Einsatzkräfte bezeichneten die Lage als äußerst schwierig. Auch weitere Gebäude waren durch den Brand gefährdet.

Urlauber und Einheimische werden evakuiert

Wegen der rasanten Ausbreitung blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl, als Menschen aus den gefährdeten Gebieten zu bringen. Betroffen waren sowohl Bewohner als auch Urlauber, die sich derzeit während der Hochsaison an der Adriaküste aufhalten.

Berichten zufolge erfolgten Evakuierungen nicht nur auf dem Landweg. Auch Boote wurden eingesetzt, um Menschen aus besonders gefährdeten Bereichen in Sicherheit zu bringen. Damit entwickelte sich der Waldbrand innerhalb weniger Stunden zu einem Großeinsatz.

Starker Wind erschwert Löscharbeiten

Eine der größten Herausforderungen für die Feuerwehr ist der starke und wechselnde Wind. Böen fachen die Flammen immer wieder neu an und können die Ausbreitungsrichtung innerhalb kurzer Zeit verändern.

Dadurch können auch Bereiche bedroht werden, die zuvor noch als vergleichsweise sicher galten. Für die Einsatzkräfte bedeutet das einen besonders schwierigen und gefährlichen Kampf gegen die Flammen.

Großaufgebot kämpft gegen das Feuer

Rund 150 Feuerwehrleute standen laut kroatischen Medien im Kampf gegen den Brand. Feuerwehrchef Slavko Tucaković hatte angesichts der Entwicklung bereits vor einer schwierigen Nacht gewarnt.

Neben dem Schutz der Bevölkerung konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, ein weiteres Übergreifen der Flammen auf Häuser zu verhindern. Wie groß die gesamte vom Feuer betroffene Fläche ist, war zunächst nicht abschließend bekannt.

Auch der Verkehr ist von dem Brand betroffen. Auf der wichtigen Küstenverbindung entlang der Adria kam es im Bereich des Feuers zu Sperren und Behinderungen.

Notunterkunft für Evakuierte eingerichtet

Für Menschen, die ihre Häuser und Urlaubsunterkünfte verlassen mussten, wurde in der nahe gelegenen Stadt Omiš eine Sporthalle als Notunterkunft bereitgestellt. Dort können Betroffene vorerst Schutz finden.

Wie lange die Evakuierungen notwendig bleiben, hängt von der weiteren Entwicklung des Waldbrandes ab. Vor allem der Wind dürfte entscheidend dafür sein, wie schnell es den Einsatzkräften gelingt, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Die Situation an der beliebten kroatischen Urlaubsküste bleibt damit angespannt. Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen die Flammen und versuchen, ein weiteres Vordringen des Feuers in bewohnte Gebiete zu verhindern.

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