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Krk-Brücke gesperrt: Krk Bogenbrücke in Kroatien über die Adria gegen die vom Nebel bedeckten Berge erobert.
Krk-Brücke gesperrt: Orkanböen führen zur Sperre der Krk-Brücke.
Krk-Brücke gesperrt: Orkanböen führen zur Sperre der Krk-Brücke.
Wirestock/iStock.com

Heftiger Orkan: Kroatien kämpft gegen Mega-Sturm

02.04.2026 um 08:16, Yunus Emre Kurt
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Krk-Brücke gesperrt: Orkanartige Sturmböen mit bis zu 192 km/h treffen Kroatien. Inseln sind abgeschnitten, Straßen und Brücken gesperrt.

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Krk Brücke gesperrt: Heftige Unwetter sorgen in Kroatien für extreme Bedingungen und bringen den Verkehr in mehreren Regionen nahezu zum Erliegen. Orkanartige Böen mit sehr hohen Windgeschwindigkeiten treffen vor allem die Küstenregionen und Inseln.

Brücke nach Krk gesperrt

Besonders betroffen ist die Region rund um die Insel Krk. Dort wurden am Mittwochmorgen Windspitzen von 162 km/h gemessen. Die Folge: Die wichtige Verbindung zum Festland musste gesperrt werden. Eine Überfahrt auf die Insel ist aktuell nicht möglich.

Besonders betroffen ist die Region rund um die Insel Krk. Dort wurden am Mittwochmorgen Windspitzen von 162 km/h gemessen. Die Folge: Die wichtige Verbindung zum Festland musste gesperrt werden. Eine Überfahrt auf die Insel ist aktuell nicht möglich.

Extremwerte auf Rab

Noch heftiger zeigt sich der Sturm auf der Insel Rab. Dort wurden laut Berichten bereits Spitzen von bis zu 192 km/h gemessen, ein Wert, der selbst für schwere Stürme außergewöhnlich hoch ist. Besonders prekär ist die Situation auf der Insel Pag. Da nahezu alle Fährverbindungen gestrichen wurden, ist die Insel derzeit vom Festland abgeschnitten. Auch andere Regionen wie Povile, Prizna und Bakarac sind massiv betroffen.

Straßen gesperrt

Neben Brücken und Fähren wurde auch die wichtige Adria-Autobahn zwischen Senj und Sveta Marija Magdalena gesperrt. Der Verkehr in den betroffenen Regionen kommt damit nahezu zum Erliegen. Die Auswirkungen des Sturms zeigen sich bereits deutlich. In der Stadt Rijeka kam es laut Berichten zu ersten Schäden. So wurde unter anderem ein Kassen- beziehungsweise Mauthäuschen beim Klinikum Sušak zerstört.

Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Menschen sollen unnötige Fahrten vermeiden und sich möglichst in geschützten Räumen aufhalten. Meteorologen gehen davon aus, dass sich die Situation im Laufe des Tages weiter verschärfen könnte. Die Kombination aus extremen Windgeschwindigkeiten und schwierigen Bedingungen macht die Lage weiterhin gefährlich.

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