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Thermometer mit über 35 Grad Celsius in der Sonne als Symbol für Hitzewelle in Österreich
Die nächste Hitzewelle bringt wieder extreme Temperaturen nach Österreich.
Die nächste Hitzewelle bringt wieder extreme Temperaturen nach Österreich.
Corri Seizinger / shutterstock.com

Nächste Hitzewelle rollt auf Österreich zu: Jetzt wird es wieder extrem heiß

09.07.2026 um 07:26, Stefanie Hermann
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Neue Hitzewelle im Anmarsch: Temperaturen bis 35 Grad möglich. Was Österreich jetzt erwartet und warum die Prognosen noch unsicher sind.

Die nächste Hitzewelle steht bereits in den Startlöchern: Nach einer kurzen Abkühlung kündigen Wettermodelle für Österreich wieder deutlich steigende Temperaturen an. Schon ab dem Wochenende klettern die Werte verbreitet auf bis zu 33 Grad, zur Wochenmitte sind regional sogar rund 35 Grad möglich. Eine neue extreme Hitzewelle wie Ende Juni ist nach aktuellen Prognosen noch nicht in Stein gemeißelt.

Neue Hitzewelle baut sich im Westen auf

Auslöser für die anhaltend hohen Temperaturen ist ein kräftiges Hochdruckgebiet über Frankreich und Spanien, wo bereits die dritte Hitzewelle dieses Jahres läuft. Dieses Hoch verlagert sich in den kommenden Tagen nach Osten und beeinflusst zunehmend auch den Alpenraum. Österreich liegt aktuell noch am Rand der heißen Luftmasse, wird aber schrittweise davon erfasst.

Temperaturen steigen – aber kein Rekord erwartet

Während die extreme Hitzewelle Ende Juni mit bis zu 40 Grad neue Rekorde gebracht hat, dürfte die kommende Hitzephase etwas moderater verlaufen. Aktuell rechnen die Modelle mit Höchstwerten zwischen 28 und 33 Grad am Wochenende und einem möglichen Höhepunkt um 35 Grad in der neuen Woche. Ob diese Werte noch nach oben korrigiert werden müssen, ist derzeit noch offen.

Hitzeglocke als treibender Mechanismus

Hinter der Entwicklung steckt erneut das Prinzip der Hitzeglocke. Dabei setzt sich ein stabiles Hochdruckgebiet über Europa fest und schließt heiße Luft wie unter einer Glocke ein. Die Luft sinkt ab, erwärmt sich zusätzlich und verhindert das Eindringen kühler Luftmassen.

Dieses Muster hat bereits die historische Hitzewelle im Juni ausgelöst und könnte sich nun erneut etablieren.

Trockenheit verschärft die Lage in Österreich

Parallel zur steigenden Hitze bleibt die Niederschlagslage angespannt. In weiten Teilen Ostösterreichs hat es im Juni bis zu 60 Prozent weniger geregnet als üblich. Auch im Juli gab es bisher kaum Niederschlag.

Die Folgen sind deutlich sichtbar: Rund 85 Prozent der Flüsse führen weniger Wasser als im langjährigen Schnitt, viele Pegel liegen sogar auf sehr niedrigem Niveau. Die Reserven für die heißesten Wochen des Jahres sind bereits jetzt fast aufgebraucht.

Hitzewelle bringt Gefahren

Die Kombination aus Hitze und anhaltender Trockenheit erhöht das Risiko für Wasserknappheit und Waldbrände.

Eine neue Hitzewelle in Österreich ist wahrscheinlich, ein extremes Szenario wie Ende Juni dürfte aber ausblieben. Viel hängt davon ab, wie stark sich das Hochdruckgebiet weiter nach Osten ausdehnt.

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