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Vier Tiroler sterben bei Flugzeugabsturz in Pula.
Ein in Osttirol gestartetes Kleinflugzeug stürzte in Kroatien ab.
Ein in Osttirol gestartetes Kleinflugzeug stürzte in Kroatien ab.
APA-Images / AFP / STRINGER

Flugzeugabsturz in Kroatien: Neue Details bekannt

05.06.2026 um 08:25, Yunus Emre Kurt
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Tragisches Unglück in Kroatien: Ein in Osttirol gestartetes Kleinflugzeug stürzte nahe Pula ab. Alle vier Insassen kamen ums Leben.

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Ein tragischer Flugzeugabsturz erschüttert Tirol und Kroatien. Ein Kleinflugzeug, das am Donnerstagvormittag vom Flugplatz Nikolsdorf in Osttirol gestartet war, ist über der kroatischen Halbinsel Istrien abgestürzt. 

Alle vier Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Nach Angaben der Betreiber des Flugplatzes handelte es sich bei den Insassen um Personen aus der Region Osttirol.

Flugzeug stürzte nahe Pula ab

Erste Berichte über das Unglück kamen am Donnerstag von kroatischen Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei. Demnach geriet das Flugzeug vom Typ Beechcraft Bonanza aus bisher ungeklärter Ursache ins Trudeln und stürzte nahe der Küstenstadt Pula ab. 

Das Unglück ereignete sich gegen 11.20 Uhr in der Nähe des Sportflugplatzes Medulin auf der Halbinsel Istrien. Für die vier Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Opfer stammen aus Osttirol

Andrea Moser, Betriebsleiterin des Flugplatzes Nikolsdorf, bestätigte gegenüber dem ORF Tirol, dass alle vier Personen an Bord aus der Region stammen. Die Identität der Opfer wurde von den Behörden zunächst noch nicht offiziell bekannt gegeben. Auch zur Staatsangehörigkeit machten die Ermittler vorerst keine Angaben. 

Das österreichische Außenministerium bestätigte jedoch, dass man mit den kroatischen Behörden in Kontakt stehe, um die Hintergründe des Unglücks aufzuklären.

Flugzeug war in Osttirol stationiert

Bei der abgestürzten Maschine handelt es sich um eine Beechcraft Bonanza. Das Flugzeug war zwar in Deutschland registriert, nach Angaben der Flugplatzbetreiberin jedoch dauerhaft in Nikolsdorf stationiert. 

Eine Registrierung im Ausland sei bei Privatflugzeugen nichts Ungewöhnliches. Das Flugzeug war am Donnerstagvormittag von Osttirol aus gestartet und befand sich auf dem Weg nach Kroatien.

Keine Landegenehmigung?

Im Zuge der ersten Ermittlungen tauchten bereits neue Fragen auf. Laut einem Bericht des kroatischen öffentlich-rechtlichen Senders HRT soll der Flug in Kroatien nicht offiziell angemeldet gewesen sein. Zudem habe für die Landung offenbar keine Genehmigung vorgelegen. 

Nach inoffiziellen Informationen soll der Sportflugplatz Medulin das eigentliche Ziel des Fluges gewesen sein. Ob ein Zusammenhang zwischen der fehlenden Genehmigung und dem Absturz besteht, ist derzeit völlig offen.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die genaue Ursache des Unglücks ist aktuell noch unklar. Die kroatische Flugsicherung hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Zusätzlich wurden Experten der Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr (AIN) nach Medulin entsandt. 

Sie sollen die Absturzstelle untersuchen und mögliche technische oder menschliche Ursachen analysieren. Auch Flugdatensätze und Kommunikationsprotokolle dürften dabei ausgewertet werden.

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