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Gewitter und Regen über Feld im Juni laut Bauernregel mit möglicher 40 Tage Regenphase
Gewitterfront im Juni: Laut Bauernregel soll Regen am 10. Juni eine bis zu 40 Tage lange Schlechtwetterphase ankündigen
Gewitterfront im Juni: Laut Bauernregel soll Regen am 10. Juni eine bis zu 40 Tage lange Schlechtwetterphase ankündigen
KI-generiert / dall.e / Anna Kirschbaum

Bauernregel prophezeit 40 Tage Regen: Fällt der Sommer ins Wasser?

10.06.2026 um 10:48, Anna Kirschbaum
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Die Bauernregel zum Margaretentag am 10. Juni warnt vor 40 Tagen Regen. Was der Bauernkalender wirklich aussagt und warum Experten widersprechen.

Die Bauernregel zum Margaretentag am 10. Juni lässt Schlimmes befürchten. Die Regel zählt zu den bekanntesten Wetterweisheiten des Bauernkalenders im Frühsommer und soll eine Aussicht auf den zu erwartenden Niederschlag geben. Fällt am sogenannten Margaretentag Regen, kündigt der Bauernkalender eine längere Regenperiode an.

„Vierzig Tage Regen“: Das sagt der Bauernkalender

Die überlieferte Bauernregel lautet:

„Regnet‘s am Margaretentage,
dauert der Regen noch vierzig Tage.“

Eine mildere Variante spricht von rund 14 Regentagen. Beide Aussagen stellen aber denselben, für Sonnenhungrige unerfreulichen Zusammenhang her: Regen am 10. Juni bringt insgesamt einen nassen Sommer. Der Merkspruch stammt aus einer Zeit ohne moderne Wettermodelle und basiert auf langfristigen Beobachtungen.

Margaretentag ohne meteorologische Grundlage

Der 10. Juni liegt zwischen bekannten Wetterphasen wie der Schafskälte Anfang Juni und dem Siebenschläfertag Ende Juni.

Während diese Zeiträume mit typischen Großwetterlagen in Verbindung stehen, fehlt dem Margaretentag eine vergleichbare Grundlage. Eine stabile Wetterphase, die den Sommerverlauf bestimmt, ist für diesen Zeitpunkt nicht belegt.

Meteorologen widersprechen der Bauernregel

Meteorologen bewerten die Bauernregel daher kritisch und sehen keine belastbare Prognosebasis. Ein einzelner Regentag liefert laut Experten keine verlässlichen Rückschlüsse auf den weiteren Sommerverlauf.

Großwetterlagen entstehen durch komplexe Luftdrucksysteme und entwickeln sich unabhängig von einzelnen Kalendertagen. Sie bestimmen, ob sich Regen- oder Schönwetterphasen durchsetzen.

Warum manche Bauernregeln dennoch zutreffen

Einige Regeln im Bauernkalender basieren auf wiederkehrenden Wettermustern. Meteorologische Daten zeigen, dass sich rund um den Siebenschläfertag häufig stabile Wetterlagen einstellen, die mehrere Wochen anhalten können.

Auch die Schafskälte lässt sich durch den Einfluss kühler Atlantikluft erklären. Die Bauernregel zum 10. Juni gehört jedoch nicht zu diesen belegbaren Phänomenen.

Aktuell bleibt das Wetter wechselhaft

Aktuell bleibt das Wetter vielerorts wechselhaft mit Regen, Gewittern und sonnigen Abschnitten. Eine durchgehende Schlechtwetterphase über mehrere Wochen lässt sich daraus nicht ableiten.

Langfristige Prognosen bleiben grundsätzlich unsicher und hängen von der Entwicklung großräumiger Wetterlagen ab.

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