WKOÖ: Umbau des Stammhauses

Das "Haus der Wirtschaft" wird in drei Bereiche strukturiert und soll rund 37 Millionen Euro kosten. Mit diesem architektonischen Schritt setzt die WKOÖ ihren Masterplan weiter fort.
Autor: Verena Schwarzinger, 14.06.2022 um 13:20 Uhr

Die Wirtschaftskammer unterstützt in Oberösterreich rund 105.000 Unternehmer aus allen Branchen und Bereichen. Geschlossen stellt man sich den Herausforderungen der Pandemie, den steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, der Personalnot und der hohen Inflationsrate. Um weiterhin auf die Bedürfnisse der Mitglieder eingehen zu können und um fit für die Zukunft zu sein, legte die Wirtschaftskammer Oberösterreich mit Präsidentin Doris Hummer bereits 2017 einen Masterplan vor. Dieser umfasst die Themenschwerpunkte: „Fach-/ Arbeitskräfte“, „Nachhaltigkeit/Ökologisierung“, „Innovation/ Digitalisierung“, „Entlastung“ sowie „Export“. Jetzt soll neben der inhaltlichen Ausrichtung auch ein äußerliches Erscheinungsmerkmal hinzukommen. 

Haus der Wirtschaft

Das Stammhaus der WKOÖ am Hessenplatz  wurde vor  70 Jahren, 1952, bezogen. Der typische Bau für die Wiederaufbauzeit ist seit dieser Eröffnung kaum verändert worden, lediglich gab es Erneuerungen im Bereich Büroinfrastruktur, IT und Technik. Neu hinzu kam 2003 das WKOÖ-Service-Center. Vor zwei Jahren startete ein WKOÖ-Projektteam konzeptionelle, strategische Ausarbeitungen und stellte nun ein Konzept vor, wie das "Haus der Wirtschaft" für Unternehmer weiterentwickelt werden kann. Die Errichtungskosten für das „Haus der Wirtschaft“ betragen 36,35 Millionen Euro. Der Um- und Neubau wird in drei Häuser gegliedert: das „Haus der Gründer“, das „Haus der Innovation und Internationalisierung“ und dem „Talente Space“.

Zentraler Knoten im Netzwerk Oberösterreich

Der "Talente Space" wird jährlich tausende junge Menschen in die Welt des Berufslebens, der Selbständigkeit und der Wirtschaft  führen. Das "Haus der Gründer" bietet Workshops und Netzwerktreffen zwischen Gründern und Jungunternehmern oder Ein-Personen-Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Auch ein Co-Working-Space wird angeboten. Im "Haus der Innovation und Internationalisierung" wird daran gearbeitet, wie Routinepfade verlassen und wie man Neues entwickeln kann. Dazu gehören beispielsweise neue Verfahren, neue Technologien, neue Produkte und neue Dienstleistungen oder wie man mit bestehenden Produkten in neue Märkte gehen kann.

Zahlen, Daten, Fakten zum "Haus der Wirtschaft"

  • 3.174 m² Neubau inkl. neun Seminarräumen und zwölf Meetingräumen

  • 3.254 m² Umbau Bestand

  • 2.247 m² Tiefgarage

  • Ökologische Aspekte: Flachdachwärmedämmung, Sonnenschutzgläser, recyclingfähige Baumaterialien, Begrünung (Hof und Dach), LED-Leuchtmittel