Silberstreif am Horizont: Boom bei Linzer City-Gutscheinen

Rückblickend ist 2020 nicht so schlecht gelaufen, wie anfangs zu befürchten war. Durch den boomenden City-Gutschein-Verkauf konnte der Linzer City Ring ein Plus von 20 Prozent einfahren. Erstmals wurde die 6 Millionen Euro-Grenze geknackt, insgesamt wurden 6,2 Millionen Euro eingenommen. Für Geschäftsführerin Ursula Fürstberger-Matthey ein starkes Zeichen für die Treue der Kunden: „An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen Unternehmen und Privatpersonen bedanken, die auch in Zeiten des Lockdowns durch den Kauf von City-Gutscheinen zu uns halten und die lokale Wirtschaft unterstützen!“ Die verkauften Gutscheine sind laut City Ring-Obmann Matthias Wied-Baumgartner ein „Silberstreif am Horizont“ für die teilnehmenden Unternehmen. Und ein Zeichen, wie sehr die Linzer Innenstadt von den Kunden geschätzt werde: „Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig uns soziale Kontakte sind und das Bewegen an der frischen Luft. Die Menschen wollten wieder hinaus, die Atmosphäre der Innenstadt genießen oder einen Schaufensterbummel machen“, stellt Matthias Wied-Baumgartner fest.

Neuer Auftritt

Das vergangene Jahr wurde genutzt, um ein neues, einheitliches Markenbild für den Linzer City Ring aufzubauen und so die regionale Stärke der Linzer Innenstadt weiter zu fördern. Eine neue Website ging im Sommer 2020 online, im Rahmen der neuen Social-Media-Strategie wird täglich ein Mitgliedsbetrieb des Linzer City Rings vorgestellt.

Optimistischer Ausblick

Corona stellt zwar weiter ein Risiko dar, trotzdem blickt man beim Linzer City Ring optimistisch in die Zukunft. Für die kommenden Monat sind auch wieder Veranstaltungen wie das Late Night Shopping Anfang April oder das Herrenstraßenfest im Juli geplant. Ob die strengen Maßnahmen die Kauflaune der Konsumenten ab kommenden Montag bremsen, ist noch nicht ​abschätzbar, aber auch hier zeigt sich Wied-Baumgartner zuversichtlich: „Die Leute sind glücklich, dass sie wieder einkaufen können und tragen diese Maßnahmen mit.“

 

Tags

Autor: Cordula Meindl, 05.02.2021