Miba AG als Innovationstsunami

Hohe Patentneuanmeldungen, starke Ideen und ein Mehr an Mut und Umsetzungskraft: Oberösterreich ist auch 2022 das Bundesland der Patentekaiser. Die Miba AG führt im Ranking der Top 5.
Autor: Verena Schwarzinger, 21.07.2022 um 11:33 Uhr

Energie und Mobilität sind die Zukunftsthemen der Stunde. Von Gleitlager bis hin zu Kühltechnologien entwickelt die Miba nachhaltige Produkte entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette. Unter anderem für Windkraftanlagen oder Stromnetze bis hin zur E-Mobility. Hier setzt der Technologieführer auf Komponenten für E-Antriebe und umweltfreundliche Verbrennungsmotoren. Dass die Miba mit ihren Produkten bestens für die Mobilitätswende gerüstet ist, bescheinigt auch die deutsche „Quant IP“-Analyse. „Es liegt in unserer DNA, ein Lösungsanbieter für die Herausforderungen von morgen zu sein“, so Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer.

Mehr als 40 Millionen Euro für F&E zeigen den starken Fokus auf pure Miba-Innovationskraft.

Es geht noch mehr

Insgesamt hält das Unternehmen mehr als 400 Patente. 67 Neuanmeldungen im Jahr 2021 bestätigen den Erfolgskurs und machen die Miba Gruppe zum innovationsstärksten Unternehmen Oberösterreich. Der Umsatz konnte 2021/2022 um neun Prozent auf 971 Millionen Euro gesteigert werden. Technologien für mehr Energieeffizienz waren dabei mit elf Prozent Wachstumstreiber. 41,2 Millionen Euro investierte die Miba Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr in Forschung und Entwicklung. Zu 400 bestehenden Patenten kamen 67 neue hinzu. Die F&E-Quote liegt bei 4,2 Prozent vom Umsatz weiterhin sehr hoch. Mehr als 300 Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt, neue Kollegen werden laufend gesucht. Mittelfristiger Ausblick: „Die Strategie ,Miba 100‘ soll bis zum Gründungsjahr 2027 das Unternehmen um 50 Prozent wachsen lassen.“
 

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