Elektromobilität: KEBA gibt Gas

Der österreichische Automatisierungsexperte setzt auf eMobility und gilt als Pionier im Bereich Ladeinfrastruktur. Nun wurde bereits über eine halbe Million an Wallboxen, intelligente Ladestationen, produziert.
Autor: Verena Schwarzinger, 12.10.2022 um 13:21 Uhr

Bereits 2009 startete die KEBA in Linz an der Entwicklung und Umsetzung innovativer, langlebiger und sicherer Ladelösungen für die Elektromobilitätsbranche. Damals, nach der ersten Vorstellung einer Wallbox, wuchs die Nachfrage immer weiter an. 2021 zählte das Unternehmen bereits 250.000 Stück in der Produktion. Nur 20 Monate später wurde die Verkaufsmarke von einer halben Millionen Stück überschritten. Dieses rasante Wachstum hängt vor allem mit der Zunahme von E-Autos zusammen, aber auch da viele Ladeparktbetreiber und Firmen speziell auf KEBA-Produkte zugreifen. Auch Privatpersonen setzen verstärkt auf KEBA-Lösungen im Bereich eMobility.

Klimaneutral ist Trumpf

Das Unternehmen KEBA setzt seit Jahren auf Entwicklungs- und Produktionsstrategien mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit. Zugekaufte Komponenten für Ladestationen werden regional bezogen, das reduziert Transportstrecken. Mit dem Produkt KeContact P30 GREEN EDITION wurde zudem erstmals eine klimaneutrale Wallbox produziert. Und das Portfolio an intelligenten Ladelösungen soll bis Ende 2022 ausschließlich auf klimaneutrale Produkte umgestellt werden.

Ein Walli für Arni

Selbstverständlich wurde auch die 500.000ste Wallbox klimaneutral produziert – und das in Oberösterreich. Die Besonderheit: diese Wallbox geht im Sinne des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit an den AUSTRIAN WORLD SUMMIT, das Herzstück der Arnold Schwarzenegger Climate Initiative. Hier werden innovative Produkte und Ideen für ein Mehr an Klima- und Naturschutz vorgestellt.