AMAG vermeldet Rekordergebnis für 1.Quartal 2022

Die ersten drei Monate des Jahres 2022 verliefen für die AMAG AG äußert positiv und schlossen an den Erfolg des Vorjahres an. So konnte im 1. Quartal das höchste Ergebnis in der gesamten Unternehmensgeschichte erreicht werden. Dies ist zurückzuführen auf die signifikante Steigerung der Absatzmengen und der Produktoptimierung am Standort Ranshofen. Der Umsatzerlös konnte um 60 Prozent auf 399 Millionen Euro beträchtlich gesteigert werden. Die Absatzmenge liegt mit 104.600 Tonnen bei einem Plus von etwas über sechs Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBITDA) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt auf 68 Millionen Euro. Nach allen Abschreibungen zeigt sich in der AMAG Gruppe eine Verfünffachung im EBIT von 46,3 Millionen Euro. 

Segment Metall
Eine stabile Produktion und ein hoher Aluminiumpreis steigerten das EBITDA auf 20,5 Millionen Euro - eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahrs-Quartal mit 10,3 Millionen Euro. Die stichtagsbedingte Absatzverschiebung von rund 10.000 Tonnen wird das EBITDA im 2. Quartal 2022 positiv beeinflussen.

Segment Gießen
Beeinflusst von einem herausfordernden Marktumfeld konnte das hohe Absatzniveau gehalten werden und zudem profitiert das Segment von einer positiven Preisentwicklung. Das EBITDA liegt bei 5,4 Millionen Euro um erhöhte sich um 1,6 Millionen.

Segment Walzen
Die Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukten ist konstant hoch. Die Absatzmenge wurde um knapp elf Prozent auf 60.100 Tonnen gesteigert. Das EBITDA konnte im Vergleich zum 1. Quartal 2021 um rund 150 Prozent auf 43,3 Millionen Euro gesteigert werden.

Ausblick auf die kommenden Monate

Dem ausgezeichneten Start in das Jahr 2022 folgen laut den Experten hohen Unsicherheiten, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt und weiteren Lockdowns wie aktuell in China. Die mangelnde Personalverfügbarkeit und beeinträchtigte Lieferketten bleiben zusätzlich herausfordernd. „Der Start in das Jahr 2022 ist operativ geglückt. Wir konnten dadurch das positive Marktumfeld nutzen und das höchste Quartalsergebnis in der AMAG-Geschichte erwirtschaften. Die Auftragslage ist auf einem sehr guten Niveau und für die nächsten Monate gesichert. Der weitere Geschäftsverlauf der AMAG hängt wesentlich von der generellen Wirtschaftsentwicklung und am Standort Ranshofen von den Risiken der Energieversorgung ab. Derzeit gehen wir von einem Gesamtjahres-EBITDA von über 200 Mio. EUR aus", sagt Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG. Hinsichtlich der zukünftigen Nachfrageentwicklung nach Aluminiumprodukten erwartet die Commodity Research Unit (CRU) in ihren aktuellen Prognosen einen anhaltend positiven Verlauf für die nächsten Jahre.

Autor: Verena Schwarzinger, 29.04.2022