Textilrecycling kommt in Mode
Im Rahmen einer Fashion Show zeigt das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen am 18. September im Wiener Museumsquartier, wie aus nicht mehr tragbarer Altkleidung nach Sortierung und Aufbereitung wieder Stoff für neue Mode entstehen kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Voraussetzungen es für Textilrecycling im großen Maßstab braucht und wie aus einzelnen Projekten Recyclingkreisläufe werden können.
Saubermacher arbeitet bereits jetzt mit Partnern an Sortierung, Aufbereitung und Faser-zu-Faser-Recycling und entwickelt sich vom Entsorger zunehmend zum Aufbereiter und Lieferanten von Sekundärrohstoffen. In Pilotprojekten wie beispielsweise mit Kastner & Öhler, Gigasport, Mode Roth oder SALESIANER werden Ansätze für Sammlung, Sortierung oder Materialerkennung getestet.
Nadelöhr Materialsortierung
Noch ist die Sortierung das Nadelöhr beim Textilrecycling: Alttextilien bestehen häufig aus unterschiedlichen Fasern und Materialmischungen. Erst wenn Materialzusammensetzung und Farbe geklärt sind, lässt sich bestimmen, welcher Recyclingweg geeignet ist und welcher Sekundärrohstoff daraus entstehen kann. Aktuell wird fast ausschließlich in Reuse- und nicht Reusefähige Textilien getrennt, Materialsortierung findet so gut wie nicht statt.
Aber: Je präziser nach Materialien getrennt wird, desto gezielter können geeignete Textilien für die weitere Verarbeitung aufbereitet werden.
Ein neuer Anfang
Genau das treibt Saubermacher mit innovativen Projekten und Produkten voran. Die Fashion Show macht dabei den Recyclingkreislauf sichtbar: Was einst als Altkleidung galt, wird zum Ausgangspunkt für neue Mode. Saubermacher zeigt, dass das (Lebens) Ende eines Kleidungsstücks nicht das Ende seiner Geschichte sein muss.