Gegen Mauer gedrückt: Tödlicher Unfall in Wien
In Rudolfsheim-Fünfhaus ereignete sich ein folgenschwerer Arbeitsunfall, bei dem für einen 43-jährigen Lkw-Fahrer jede Hilfe zu spät kam. Der Mann ist trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle tot geblieben.
Unfallhergang: Eingeklemmt zwischen Mulde und Hausmauer
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 11:45 Uhr, als nach Gartenpflegearbeiten eine Schuttmulde abgeholt werden sollte. Der 43-jährige Mitarbeiter befestigte die Mulde an seinem Lastkraftwagen und begann mit dem Hebevorgang. Währenddessen befand sich der Arbeiter in einer prekären Position zwischen der Mulde und einer angrenzenden Hausmauer. Beim Anheben soll die schwere Mulde ausgependelt sein, wodurch der Verunglückte mit massiver Wucht gegen die Hausmauer gedrückt wurde.
Einsatz der Berufsrettung blieb ohne Erfolg
Die Berufsrettung Wien leitete umgehend eine notfallmedizinische Versorgung ein, um das Leben des Schwerverletzten zu retten. Die Verletzungen des 43-Jährigen waren jedoch so massiv, dass die Reanimationsversuche erfolglos blieben. Der Mann erlag noch vor Ort in Rudolfsheim-Fünfhaus seinen schweren Verletzungen. Das zuständige Arbeitsinspektorat wurde unmittelbar über den Arbeitsunfall in Kenntnis gesetzt und nahm noch am selben Tag die Untersuchungen vor Ort auf.
LKA Wien übernimmt Ermittlungen nach dem Todesfall
Wie die Landespolizeidirektion Wien bekannt gab, führt nun das Landeskriminalamt Wien (Außenstelle West) die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Im Fokus steht dabei die Klärung, wie es zu dem fatalen Auspendeln der Mulde kommen konnte und ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Der Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus zeigt sich nach dieser Nachricht tief betroffen über den Verlust des Arbeiters.
Zusammenfassung der Fakten:
- Ort: Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus
- Zeitpunkt: 12.05.2026, ca. 11:45 Uhr
- Opfer: 43-jähriger Lkw-Fahrer
- Ursache: Auspendelnde Mulde bei Hebevorgang