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Sänger mit nacktem Oberköroer und weißen Shorts
Singt über Druck auf Social Media: Philipp Michalitsch, Frontman von „Freeman Vienna“
Singt über Druck auf Social Media: Philipp Michalitsch, Frontman von „Freeman Vienna“
Freeman/Ralph Trattner

„Selten ein Held“: Freeman Vienna über Selbstwert

14.08.2026 um 10:22, Weekend Redaktion
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Freeman Vienna veröffentlicht mit „Selten ein Held“ einen neuen Song. Darin geht es um Selbstwert, Social-Media-Druck und Erwartungen an den eigenen Erfolg.

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Mit "Selten ein Held" veröffentlicht die Gruppe Freeman Vienna einen neuen Song über Selbstwert, Anerkennung und den Druck, erfolgreich wirken zu müssen. Thematisiert werden dabei auch Alltagssituationen und die Frage, wie stark Leistung und Status das eigene Selbstbild bestimmen.

Freeman Vienna setzt stärker auf Pop

Musikalisch unterscheidet sich der Song "Selten ein Held" von früheren Veröffentlichungen. Rap-Beats treten in den Hintergrund, Pop-Elemente und Gitarren rücken stärker in den Fokus. Freeman Vienna bezeichnet diese Mischung als "Free-Urban-Pop“.

Song thematisiert Druck durch Social Media

Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit dem Druck, sich nach außen erfolgreich zu präsentieren. Als Bezugspunkt nennt Freeman dabei unter anderem soziale Netzwerke.

Nach Aussage von Freeman-Frontmann Philipp Michalitsch betrifft dieser Druck besonders junge Menschen. Seine Sicht auf Selbstwert verbindet er mit seinem christlichen Glauben. Dieser habe ihm geholfen, Anerkennung und Leistung weniger stark zum Maßstab zu machen.

Auch Statussymbole kommen im Song vor. Ein Roller wird dabei einem Bugatti gegenübergestellt und steht für unterschiedliche Vorstellungen von Erfolg.

Musikvideo spielt bei einer Casting-Show

Im Musikvideo sitzt Frontman Freeman im Warteraum einer Casting-Show. Noch bevor über seinen Auftritt entschieden wird, verlässt er den Raum.Die Botschaft dahinter: Anerkennung soll nicht darüber entscheidet, welchen Wert ein Mensch hat.

Der Rapper und der Papst: Im Frühling traf der Künstler den Oberhirten der Römisch-Katholischen Kirche im Vatikan.

Freeman Vienna und der „Rap-Rosenkranz“

Freeman Vienna wurde zunächst im Battle-Rap bekannt. Später rückten in den Texten Themen wie Glaube, Identität und Sinn stärker in den Mittelpunkt. Im April 2026 traf Frontmann Philipp Michalitsch im Vatikan gemeinsam mit dem Innsbrucker Bischof Hermann Glettler Papst Leo XIV. Dort stellte er das Projekt „Rap-Rosenkranz“ vor. Mit „Selten ein Held“ verbindet Freeman Vienna diese Themen nun mit neuen Elementen. 

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