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Starkregen hat für unzählige Feuerwehreinsätze in der Steiermark gesorgt.
Starkregen: Im Bezirk Murtal wurden rund 135 Feuerwehreinsätze gezählt.
Starkregen: Im Bezirk Murtal wurden rund 135 Feuerwehreinsätze gezählt.
LukeOnTheRoad/Shutterstock.com

Hagel, Sturm und Starkregen: Großeinsatz im Murtal

10.06.2026 um 10:18, Yunus Emre Kurt
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Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm haben in Teilen der Steiermark für Chaos gesorgt. Besonders betroffen war das Murtal.

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Heftige Gewitter haben am Dienstagabend in Teilen der Steiermark für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Starkregen, Hagel und stürmische Böen führten innerhalb kurzer Zeit zu Überflutungen, gesperrten Straßen und gefährlichen Situationen für Autofahrer. 

Besonders hart traf es den Bezirk Murtal. Dort mussten die Einsatzkräfte zu rund 135 Schadstellen ausrücken. Die Arbeiten dauerten teilweise bis tief in die Nacht.

Murtal besonders stark betroffen

Der Schwerpunkt des Unwetters lag im Raum Knittelfeld. Vor allem die Gemeinden Spielberg, Knittelfeld, St. Margarethen und Kobenz wurden von den heftigen Niederschlägen getroffen. Innerhalb kurzer Zeit konnten die Wassermassen von Kanälen und Abflüssen nicht mehr aufgenommen werden. 

Die Folge: Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll und zahlreiche Unterführungen wurden überflutet. Bereichsfeuerwehrkommandant Erwin Krankl schilderte, dass die Einsatzkräfte vor allem damit beschäftigt waren, Keller auszupumpen und Verkehrswege wieder freizumachen.

Dramatische Rettung aus Unterführung

Zu einem besonders brisanten Einsatz kam es im Stadtgebiet von Knittelfeld. Dort saß ein Fahrzeuglenker in einer überfluteten Eisenbahnunterführung fest. Die Wassermassen hatten das Fahrzeug eingeschlossen, ein selbstständiges Verlassen war nicht mehr möglich. Feuerwehrtaucher rückten mit einem Boot an und gelangten zu dem eingeschlossenen Kastenwagen. 

Schließlich konnte die Person sicher aus dem Fahrzeug gerettet werden. Nach ersten Informationen blieb der Lenker unverletzt.

Schule stand unter Wasser

Nicht nur Straßen und Unterführungen wurden von den Wassermassen getroffen. Auch die Sportmittelschule Knittelfeld blieb vom Unwetter nicht verschont. Große Teile des Gebäudes standen unter Wasser und mussten von den Einsatzkräften gesichert werden. Die Feuerwehr war über Stunden damit beschäftigt, die Folgen der Überschwemmungen zu beseitigen.

Fast 200 Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Insgesamt standen im Murtal elf Feuerwehren im Einsatz. Rund 200 Feuerwehrleute arbeiteten daran, die insgesamt 135 Schadstellen abzuarbeiten. Die Einsatzkräfte mussten Keller auspumpen, Straßen reinigen und zahlreiche überflutete Bereiche sichern. Erst in den späten Nachtstunden konnten die meisten Einsätze abgeschlossen werden.

Weitere Bezirke ebenfalls betroffen

Die Auswirkungen des Unwetters beschränkten sich nicht nur auf das Murtal. Auch in anderen Teilen der Steiermark mussten Feuerwehren ausrücken. Einsätze wurden unter anderem aus den Bezirken Voitsberg, Deutschlandsberg, Murau sowie Graz-Umgebung gemeldet. Besonders betroffen waren dort die Gemeinden Hitzendorf, Fernitz, Murau und Teufenbach.

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