Austria Salzburg rüstet auf: Zwei Neue im Anflug
Inhalt
- Florian Rieder vor Abschied aus Tirol
- Torjäger aus dem Unterhaus im Fokus
- „Ein riesiger Name im österreichischen Fußball“
- Eigenbauspieler fix eingeplant
Austria Salzburg könnte schon in den kommenden Tagen personell nachlegen. Die Violetten arbeiten intensiv am Kader für das Frühjahr und stehen laut übereinstimmenden Medienberichten vor der Verpflichtung von gleich zwei Neuzugängen. Sportdirektor Roland Kirchler dürfte damit bereits früh im neuen Jahr erste Akzente setzen.
Florian Rieder vor Abschied aus Tirol
Ein Kandidat ist Florian Rieder von Bundesligist WSG Tirol. Der 29-Jährige spielte in der laufenden Saison sportlich kaum eine Rolle: In der ADMIRAL Bundesliga kam Rieder in der Hinrunde zu keinem einzigen Einsatz, lediglich im ÖFB-Cup durfte er zweimal auflaufen. Die Zeichen stehen daher klar auf Abschied.
Schon im vergangenen Sommer war Austria Salzburg an Rieder interessiert, ein Wechsel kam damals jedoch nicht zustande. Nun scheint der Zeitpunkt günstiger denn je. Wie die Salzburger Nachrichten berichten, stehen die Violetten bereits in engem Austausch mit dem Offensivspieler. Eine Präsentation als Neuzugang könnte zeitnah erfolgen.
Torjäger aus dem Unterhaus im Fokus
Neben dem Bundesliga-erfahrenen Rieder beschäftigt sich Austria Salzburg auch mit einem vielversprechenden Talent aus dem Unterhaus. Nico Lukasser-Weitlaner vom Salzburger Liga-Klub TSU Bramberg steht ebenfalls auf der Liste der Violetten.
Der 20-Jährige sorgte im Herbst mit starken Leistungen für Aufsehen und erzielte nicht weniger als 19 Treffer. Diese Quote blieb auch den Verantwortlichen der Austria nicht verborgen. Lukasser-Weitlaner trainierte bereits mit dem Team mit und kam in einem Testspiel zum Einsatz.
„Ein riesiger Name im österreichischen Fußball“
Im Gespräch mit weekend.at zeigte sich der junge Angreifer beeindruckt von den Tagen bei den Violetten: „Das war schon etwas Besonderes. Austria Salzburg ist ein riesiger Name im österreichischen Fußball. Die Mannschaft ist eine coole, gut zusammengestellte Truppe.“ Vor allem das höhere Spieltempo sei für ihn auffällig gewesen: „Alles geht schneller. Du hast mit Ball viel weniger Zeit und musst sofort Lösungen finden.“ Auch die individuelle Qualität im Kader habe ihn beeindruckt: „Da sind Spieler dabei, die Bundesliga- oder Auslandserfahrung haben. Alle sind technisch auf einem Top-Niveau. Von solchen Spielern kann man unglaublich viel mitnehmen.“
Eigenbauspieler fix eingeplant
Fix ist bereits, dass Tarik Sadikovic aus der 1b-Mannschaft in den Profikader hochgezogen wird. Der Schritt unterstreicht die Linie der Austria, neben externen Verstärkungen weiterhin auf Spieler aus den eigenen Reihen zu setzen.