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Bei der Pressekonferenz: Landesrat Maximilian Aigner, Kornel Grundner als Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und Josef Aichhorn, Geschäftsführer der Almenwelt Lofer.
Gemeinsam am Berg: Die Initiative setzt auf Information und Bewusstseinsbildung statt auf zusätzliche Verbote.
Gemeinsam am Berg: Die Initiative setzt auf Information und Bewusstseinsbildung statt auf zusätzliche Verbote.
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Almenwelt Lofer: Darauf sollen Gäste künftig achten

25.09.2026 um 11:08, Yunus Emre Kurt
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In der Almenwelt Lofer wurde die neue Gipfelcharta präsentiert. Sie soll Gäste sensibilisieren und Natur, Tierwelt sowie alpine Lebensräume schützen.

Die Berge sind Erholungsraum, Arbeitsplatz und sensibler Lebensraum zugleich. Damit diese unterschiedlichen Interessen auch künftig miteinander funktionieren, wurde in der Almenwelt Lofer die Gipfelcharta „GEMEINSAM AM BERG – Erleben, Genießen, Bewahren“ vorgestellt. Die Initiative setzt vor allem auf Information, gegenseitige Rücksichtnahme und verständliche Leitlinien für Gäste.

​Gemeinsame Spielregeln für den Berg

Hinter der Gipfelcharta stehen das Land Salzburg, die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und die Almenwelt Lofer. Bei der Präsentation wurde deutlich gemacht, dass es nicht um zusätzliche Verbote gehen soll. Vielmehr sollen Besucher verstehen, warum bestimmte Verhaltensweisen in den Bergen wichtig sind.

Genau hier setzt auch die Salzburger Initiative „Respektiere deine Grenzen“ an. Sie möchte durch Information das Bewusstsein für den Schutz von Natur, Wildtieren und Lebensräumen stärken. Das Land Salzburg bezeichnet Aufklärung ausdrücklich als wichtigen Bestandteil, um Konflikte zwischen Freizeitnutzung und Natur zu reduzieren. 

Bei der Pressekonferenz standen Landesrat Maximilian Aigner, Kornel Grundner als Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und Josef Aichhorn, Geschäftsführer der Almenwelt Lofer, als Gesprächspartner zur Verfügung.

​Vier Bereiche stehen im Mittelpunkt

Die Empfehlungen der Gipfelcharta lassen sich in vier zentrale Bereiche zusammenfassen. Gäste sollen Natur und Landschaft schützen, Müll wieder mitnehmen und markierte Wege nicht verlassen. Ebenso wichtig ist die Rücksicht auf Tiere: Weidevieh soll mit ausreichend Abstand passiert, Hunde entsprechend geführt und Absperrungen respektiert werden.

Darüber hinaus geht es um das Zusammenspiel mit jenen Menschen, die am Berg arbeiten. Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Bergbahnen teilen sich den Raum mit Wanderern, Familien und Sportlern. Auch die eigene Sicherheit spielt eine Rolle: Wetter, Ausrüstung und persönliche Fähigkeiten sollen bei jeder Tour berücksichtigt werden.

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen beschreiben die Gipfelcharta als gemeinsamen Orientierungsrahmen für einen verantwortungsvollen Umgang am Berg. Die Handlungsempfehlungen reichen von Müllvermeidung bis zur Rücksichtnahme auf die Tierwelt.

​Almenwelt Lofer zeigt praktische Umsetzung

Wie solche Leitlinien im Alltag funktionieren können, wurde anhand der Almenwelt Lofer gezeigt. Während der Sommersaison befinden sich dort rund 700 Rinder auf den Weideflächen. Schon einfache Verhaltensweisen können deshalb eine große Wirkung haben.

Geschlossene Weidetore helfen beispielsweise dabei, Tiere in den vorgesehenen Bereichen zu halten. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Rinder verletzen, ungeeignetes Futter aufnehmen oder sich mit anderen Herden vermischen.

Die Informationen sollen Gäste direkt entlang ihres Bergerlebnisses erreichen – bei der Auffahrt, an den Bergbahnstationen, auf den Wanderwegen und im persönlichen Austausch mit Mitarbeitern. Die Besucher sollen damit nicht nur erfahren, was zu beachten ist, sondern auch die Hintergründe verstehen.

​Österreichweite Initiative

Die Gipfelcharta ist Teil der Nachhaltigkeits- und Qualitätsstrategie der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Die Organisation hat die Empfehlungen bereits in ihre Qualitätsarbeit aufgenommen und setzt für die Vermittlung unter anderem auf Plakate, Informationsmaterialien, Social Media und Hinweise an den Stationen. 

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