PSG vs. Aston Villa: Paris sorgt mit Startelf-Überraschung
- Das sind die Startelfen
- Dembélé muss zunächst auf die Bank
- Neuzugang Akliouche darf von Beginn an ran
- Emery setzt auf ein 4-4-2-System
- Beide Klubs greifen nach dem nächsten Titel
Kurz vor dem großen Fußballabend in Salzburg ist das Geheimnis gelüftet: Paris Saint-Germain und Aston Villa haben ihre Startelfen für den UEFA-Supercup bekannt gegeben. Vor allem PSG-Trainer Luis Enrique sorgt dabei mit einer prominenten Personalentscheidung für Gesprächsstoff.
Ousmane Dembélé beginnt nicht. Der französische Superstar nimmt zunächst auf der Ersatzbank Platz. Stattdessen vertraut Enrique in der Offensive unter anderem auf Sommer-Neuzugang Maghnes Akliouche, der damit sein Startelf-Debüt für Paris feiert.
Das sind die Startelfen
Paris Saint-Germain startet mit Safonov – Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes – João Neves, Vitinha, Zaïre-Emery – Akliouche, Doué, Kvaratskhelia.
Aston Villa schickt folgende Mannschaft ins Rennen: Bizot – Cash, Lindelöf, Pau Torres, Maatsen – McGinn, João Gomes, Kamara, Hemmings – Buendía, Madjo.
Damit verzichten beide Trainer in Salzburg auf prominente Namen in der Anfangsformation. Bei Aston Villa fehlt unter anderem Emiliano Martínez zwischen den Pfosten. Statt des Argentiniers beginnt Marco Bizot im Tor.
Dembélé muss zunächst auf die Bank
Die wohl größte Überraschung liefert die PSG-Aufstellung. Ousmane Dembélé sitzt beim Kampf um den UEFA-Supercup zunächst nur auf der Bank. Luis Enrique entscheidet sich damit gegen einen Startelf-Einsatz seines prominenten Offensivspielers.
Der PSG-Trainer hatte bereits im Vorfeld auf die schwierige Vorbereitung hingewiesen. Zahlreiche Spieler seien nach ihren Einsätzen bei der Weltmeisterschaft erst spät aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt. Entsprechend unterschiedlich sei der körperliche Zustand innerhalb des Kaders.
Neuzugang Akliouche darf von Beginn an ran
Von Dembélés Platz auf der Bank profitiert Maghnes Akliouche. Der Neuzugang bekommt im Supercup sofort seine Chance und beginnt auf der rechten Seite der Pariser Offensive. Für ihn ist es der erste Startelf-Einsatz im PSG-Trikot.
Enrique setzt insgesamt auf ein 4-3-3-System. Safonov steht im Tor, davor bilden Achraf Hakimi, Marquinhos, Willian Pacho und Nuno Mendes die Viererkette. Das Mittelfeld übernehmen João Neves, Vitinha und Warren Zaïre-Emery.
Neben Akliouche komplettieren Désiré Doué und Khvicha Kvaratskhelia die Offensive. Damit verfügt PSG trotz des Verzichts auf Dembélé über enorme Qualität im Angriff.
Emery setzt auf ein 4-4-2-System
Aston-Villa-Trainer Unai Emery wählt für das Duell mit seinem spanischen Trainerkollegen einen anderen Ansatz. Die Engländer beginnen in einem klassischen 4-4-2-System und setzen auf eine kompakte Formation.
Vor Torhüter Bizot verteidigen Matty Cash, Victor Lindelöf, Pau Torres und Ian Maatsen. Im Zentrum sollen Boubacar Kamara und João Gomes für Stabilität sorgen, während John McGinn und Hemmings über die Seiten kommen.
Im Angriff beginnen Emiliano Buendía und Madjo. Sie sollen jene PSG-Abwehr beschäftigen, die auf den Außenpositionen mit Hakimi und Nuno Mendes über besonders offensivstarke Verteidiger verfügt.
Beide Klubs greifen nach dem nächsten Titel
Für beide Mannschaften geht es in Salzburg um den nächsten internationalen Erfolg. PSG reist als Champions-League-Sieger an und will seine Titelsammlung weiter ausbauen. Aston Villa qualifizierte sich mit dem Triumph in der Europa League für das Duell.
Die Engländer könnten gleichzeitig an einen historischen Erfolg anknüpfen. Aston Villa gewann den Supercup bereits 1982. Nun bietet sich die Gelegenheit, mehr als vier Jahrzehnte später erneut die Trophäe in die Höhe zu stemmen.
Die Entscheidung fällt am Mittwochabend im Stadion Salzburg. Anpfiff zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa ist um 21 Uhr.