Spritpreis: Hier ist Tanken in Österreich am teuersten
- Dieselpreis in Salzburg besonders hoch
- Spritpreise in Österreich im Überblick
- Ölpreise geben international nach
Der Dieselpreis in Salzburg zählt derzeit zu den höchsten in Österreich. Obwohl die Preise an den Tankstellen zuletzt weitgehend stagnierten, bleibt Tanken im Bundesland besonders teuer. Laut Daten des Spritpreisrechners der Regulierungsbehörde E-Control gehört Salzburg aktuell zu den Regionen mit den höchsten Dieselpreisen im Land.
Dieselpreis in Salzburg besonders hoch
Am Dienstag lag der österreichweite Durchschnittspreis für einen Liter Diesel bei 1,954 Euro. Superbenzin kostete im Schnitt 1,744 Euro pro Liter.
Während sich die Preise zuletzt stabilisierten, bleibt Salzburg beim Dieselpreis weiterhin im oberen Bereich der österreichischen Bundesländer. Gemeinsam mit Tirol, der Steiermark und Wien zählt das Bundesland zu den teuersten Regionen beim Tanken.
Zum Vergleich: Am günstigsten tankte man zuletzt im Burgenland.
Spritpreise in Österreich im Überblick
Die E-Control veröffentlicht täglich um acht Uhr die Durchschnittspreise des Vortages. Laut aktuellen Daten kostete Diesel am Montag noch durchschnittlich 1,959 Euro pro Liter, Superbenzin lag bei 1,729 Euro.
Tankstellen in Österreich dürfen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr erhöhen. Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich.
Diese Regelung soll verhindern, dass Preise mehrmals täglich stark steigen und soll für eine gewisse Stabilität an den Zapfsäulen sorgen.
Ölpreise geben international nach
International haben sich die Ölpreise zuletzt wieder etwas entspannt.
Berichten zufolge erwägt die Internationale Energieagentur (IEA) wegen möglicher Engpässe im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran eine massive Freigabe strategischer Ölreserven.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich zuletzt um rund ein Prozent auf 86,92 Dollar. Die US-Ölsorte WTI lag bei etwa 83,10 Dollar pro Barrel.
Bereits am Dienstag waren die Ölpreise nach einem historischen Preissprung zu Wochenbeginn um mehr als elf Prozent gefallen.