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Aufnahme des Wiener Ernst-Happel-Stadions an dem am Dienstag das Linkin-Park-Konzert stattfinden wird bei Regen
Pünktlich zum Einlass für das Linkin-Park-Konzert erreichen kräftige Regenschauer und Gewitter die Bundeshauptstadt.
Pünktlich zum Einlass für das Linkin-Park-Konzert erreichen kräftige Regenschauer und Gewitter die Bundeshauptstadt.
APA-Images / SEPA.Media / Guenther Iby

Warnstufe Rot: Linkin-Park-Show droht ins Wasser zu fallen

09.06.2026 um 14:46, Marcel Toifl
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Zum großen Linkin-Park-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion drohen Gewitter und starke Regenfälle. Auch eine Unwetterwarnung wurde veröffentlicht.

Wenn am heutigen Dienstag rund 60.000 Fans zum Megakonzert von Linkin Park in das Wiener Ernst-Happel-Stadion strömen, wird der Blick zum Himmel unumgänglich. Die Unwetterwarnzentrale hat für die Bundeshauptstadt Wien, die rote Gefährdungsstufe ausgegeben. Grund dafür ist die herannahende Kaltfront von Tief „Rosi“, die pünktlich zum Einlass und Konzertbeginn labile, feuchte Luftmassen vor sich herschiebt. Konzertbesucher müssen sich am Nachmittag und Abend auf kräftige Regenschauer, Blitzentladungen und stürmische Windböen einstellen.

Der Zeitverlauf: Wann die Gewitzer-Front das Stadion erreicht

Vor dem Eintreffen der Regenfront klettern die Tageshöchsttemperaturen in der Stadt auf bis zu 28 Grad. Das sorgt zwar für gute Laune in den Warteschlangen, liefert der herannahenden Gewitterfront allerdings auch die nötige Energie, um sich kraftvoll zu entladen.

Laut den aktuellen Prognosen des ORF und den Experten der Unwetterwarnzentrale (UWZ) sieht der Fahrplan für den Konzertabend wie folgt aus:

  • Ab dem Nachmittag: Aus dem Wienerwald ziehen die ersten, teils kräftigen Regenschauer und Gewitter direkt in das Stadtgebiet.
  • Einlass (ab 17:00 Uhr): Während die Stadiontore öffnen, steigt das Risiko für lokale Blitzentladungen und heftige Schauer im Pratergebiet drastisch an. Der Wind dreht auf West bis Nordwest und frischt zeitweise spürbar auf.
  • Konzert & Abendstunden (ab 18:30 Uhr): Vor allem in den Hauptstunden des Rock-Events können immer wieder gewittrige Regengüsse über das Ernst-Happel-Stadion ziehen. Erst im Laufe der fortgeschrittenen Nacht verläuft das Wetter zunehmend trocken.

Tief „Rosi“ bringt den Umschwung: Temperatursturz im Minutentakt

Verantwortlich für das turbulente Waschküchen-Wetter ist das skandinavische Tiefdruckgebiet namens „Rosi“, dessen Kaltfront Österreich am Dienstag von Westen her überrollt. Während im Westen des Landes in Hochtälern bei herbstlichen 15 Grad bereits spürbar abgekühlt ist, trifft der Wetterumschwung den Osten verzögert, dafür aber mit deutlich mehr Dynamik.

Neben dem nassen Element müssen sich die 60.000 Rockfans im unüberdachten Innenraum des Stadions auch auf eine markante thermische Veränderung einstellen:

  • Sturmböen: In unmittelbarer Nähe der aufziehenden Gewitterzellen ist mit plötzlichen, heftigen und starken Windböen zu rechnen.
  • Abkühlung: Nach dem sommerlichen Nachmittag beginnt es mit dem Einsetzen des Regens rasant abzukühlen. In den späten Abendstunden und zur Abreise sinken die Temperaturen im Prater auf frische 16 bis 13 Grad ab. Der anfänglich lebhafte bis kräftige Nordwestwind wird erst in der zweiten Nachthälfte langsam nachlassen, wenn die Kaltfront endgültig abgezogen ist.

Praktische Tipps für Fans: So wappnen Sie sich für den Prater

Trotz der ungemütlichen Wetteraussichten ist eine Absage des Konzerts aufgrund normaler Sommergewitter nicht zu befürchten, da moderne Stadionproduktionen auf solche Wetterlagen vorbereitet sind. Dennoch sollten die Besucher ihre Kleidung für den Abend klug wählen. Da Regenschirme in der Arena aus Sicherheits- und Sichtgründen strengstens verboten sind, empfiehlt sich die Mitnahme von dünnen, leicht verpackbaren Regenponchos oder wetterfesten Windjacken.

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