Giovanni Franzoni: Mega-Wirbel um Shootingstar in Italien
Inhalt
- Tod nach schwerem Sturz
- Franzoni widmet Franzoso seine Erfolge
- Bruder kritisiert Franzoni heftig
- Reaktion aus Franzonis Familie
Italiens Ski-Shootingstar Giovanni Franzoni steht derzeit in seiner Heimat massiv in der Kritik. Die Widmung seiner Medaillen an seinen verstorbenen Teamkollegen Matteo Franzoso kommt bei dessen Familie alles andere als gut an.
Tod nach schwerem Sturz
Franzoso ist im vergangenen September bei einem Training in Chile ums Leben gekommen. Der 25-Jährige kam zu Sturz, rutschte durch ein Sicherheitsnetz und prallte gegen einen Windfang. Er zog sich schwerste Kopfverletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung in einem Spital ins künstliche Koma versetzt. Zwei Tage später erlag er seinen Verletzungen, nur einen Tag vor seinem 26. Geburtstag.
Franzoni widmet Franzoso seine Erfolge
Daraufhin hat Giovanni Franzoni sowohl seinen Kitz-Sieg als auch seine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen seinem Teamkollegen gewidmet. Auch ein Tattoo hat sich der Italiener in Erinnerung an seinen Teamkollegen stechen lassen und nannte ihn „seinen Bruder“, für den er den Rest seines Lebens fahren werde.
Bruder kritisiert Franzoni heftig
Die Familie des verstorbenen Sportlers kann der Geste Franzonis offenbar nicht viel abgewinnen. Auf Instagram hat sich nun Franzosos Bruder mit folgenden Worten gemeldet: „Jemand hat behauptet, Matteos Bruder zu sein … Ich bin sein einziger Bruder. Ich war bei seiner Beerdigung. Jemand anderes war nicht da. Das ist egoistisch und respektlos“, schreibt Michele Franzoso auf Instagram. Hintergrund: Giovanni Franzoni ist nicht zur Beerdigung von Franzoso gefahren, sondern in Chile geblieben. Der Bruder des Verstorbenen nennt zwar keine konkreten Namen, dennoch dürfte klar sein, wem diese Worte gelten.
Reaktion aus Franzonis Familie
Auch Giovanni Franzonis Familie reagiert auf die heftige Kritik. Giovannis Bruder Alessandro hat laut diversen Medienberichten einen Kommentar unter dem Insta-Posting hinterlassen. Mittlerweile wurde die Kommentarfunktion offenbar deaktiviert. Alessandro habe seinen Bruder verteidigt und geschrieben, dass er weitermachen und die Ziele erreichen wollte, von denen Matteo und er gemeinsam geträumt haben. Franzoso könne damit „auf die beste Art und Weise in Erinnerung bleiben“. Die Kritik der Familie trage dazu nichts bei, sie würde nur noch mehr „Schmerz und Wut“ verursachen.