Auto stürzt in Bach: Vier Menschen verletzt
Ein folgenschwerer und dramatischer Verkehrsunfall hat am Samstagabend im Bezirk Gmunden einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Im Kreuzungsbereich der L574 mit der B166 kam ein mit vier Personen besetzter Pkw von der Fahrbahn ab, durchschlug ein Brückengeländer und stürzte mehrere Meter tief direkt in den eiskalten Gosaubach. Dank des beherzten und blitzschnellen Eingreifens von zufällig anwesenden Passanten konnten alle Insassen aus dem Wrack befreit werden. Der heftige Sturz mit dem Auto forderte vier Verletzte, die nach einer umfassenden medizinischen Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten.
Der Unfallhergang: Kontrollverlust im Kreuzungsbereich Gosauzwang
Das Unglück ereignete sich am Samstag, dem 6. Juni 2026, gegen 20:25 Uhr in der Gemeinde Hallstatt. Eine 31-jährige indische Staatsbürgerin, die in Deutschland wohnhaft ist, steuerte ihren Pkw auf der L574, aus Richtung Hallstatt kommend, in Fahrtrichtung Gosau. Mit im Fahrzeug befanden sich drei weitere Insassen: eine 28-jährige Frau, eine 30-jährige Frau sowie ein 32-jähriger Mann, ebenfalls allesamt indische Staatsangehörige.
Aus bislang völlig ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin im Kreuzungsbereich Gosauzwang mit der B166 plötzlich die Herrschaft über ihren Wagen. Das Fahrzeug prallte mit voller Wucht frontal gegen das dortige Brückengeländer, durchschlug die Absperrung komplett und stürzte in der Folge rund vier Meter tief in das Bett des Gosaubaches, wo der Wagen schwer beschädigt zum Stillstand kam.
Mutige Rettungsaktion: Passanten befreien Insassen aus dem Flussbett
Dass der Unfall nicht noch weitaus schlimmere oder gar tödliche Folgen nach sich zog, ist dem sofortigen Handeln von Augenzeugen zu verdanken. Mehrere Passanten, die den Unfall sowie den tiefen Absturz des Pkw akustisch und visuell mitbekommen hatten, zögerten keine Sekunde. Sie kletterten umgehend zu dem verunfallten Fahrzeug in den Bach hinab und setzten parallel die Rettungskette in Gang.
Spitalstransport: Verletzte in Kliniken nach Bad Ischl und Salzburg gebracht
Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes waren die Unfallopfer somit bereits in Sicherheit. Nach einer intensiven notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle zeigte sich, dass alle vier Personen durch den Aufprall und den anschließenden tiefen Sturz Verletzungen unbestimmten Grades erlitten hatten.
Für die weitere klinische Diagnostik und Behandlung wurden die Verletzten aufgeteilt:
- Salzkammergut Klinikum Bad Ischl: Ein Teil der verunfallten Fahrgemeinschaft wurde per Rettungswagen in das nahegelegene Krankenhaus nach Bad Ischl transportiert.
- Unfallkrankenhaus Salzburg: Die weiteren Insassen wurden aufgrund des Verletzungsmusters in das spezialisierte Unfallkrankenhaus (UKH) nach Salzburg eingeliefert.