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Nahaufnahme der Front eines roten Feuerwehrfahrzeugs mit der Aufschrift „FEUERWEHR“ und eingeschaltetem Blaulicht.
Bei einem Großbrand in Linz-Ebelsberg wurden zwei Nebengebäude vollständig zerstört. Insgesamt 42 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Ein Bewohner verschlief das Feuer unverletzt.
Bei einem Großbrand in Linz-Ebelsberg wurden zwei Nebengebäude vollständig zerstört. Insgesamt 42 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Ein Bewohner verschlief das Feuer unverletzt.
Daniel Scharinger / picturedesk.com

Ebelsberg: Mann verschläft Großbrand im Nebengebäude

04.11.2026 um 15:07, Stefanie Hermann
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In Ebelsberg stehen zwei Gebäude in Flammen, Gasflaschen werden zur Gefahr. 42 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Ein Bewohner verschläft den Großbrand.

In Linz-Ebelsberg sind am Dienstagabend zwei Nebengebäude vollständig ausgebrannt. 42 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen und mussten zwei Gasflaschen mit austretendem Gas sichern. Während Nachbarn einen Bewohner vermissten und die Einsatzkräfte nach ihm suchten, schlief der Mann im angrenzenden Hauptgebäude.

​Großbrand in Ebelsberg: Zwei Gebäude zerstört

Gegen 22 Uhr gingen bei der Berufsfeuerwehr Linz zahlreiche Notrufe ein. Im Bereich der Dauphinestraße, nahe der Kreuzung mit der Holzingerstraße, standen ein Lagergebäude und eine Gartenhütte in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dach, der Rauch war weithin sichtbar. Neben der Berufsfeuerwehr rückte auch die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg aus.

Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand von zwei Seiten. „Wir haben zwei Löschfahrzeuge eingesetzt und jeweils zwei Löschleitungen vorgenommen“, schildert Einsatzleiter Mario Leidinger von der Berufsfeuerwehr Linz gegenüber dem ORF.

​Gasflaschen erschweren Löscharbeiten

Während der Brandbekämpfung entdeckten die Feuerwehrleute zwei Kunststoff-Gasflaschen in einem der brennenden Gebäude. Eine Flasche war durch die Hitze so stark beschädigt worden, dass ihr gesamter Gasinhalt austrat. Bei der zweiten hatte sich das Sicherheitsventil geöffnet.

Die Einsatzkräfte kühlten beide Gasflaschen. Wegen der heftigen Flammen konnten sie die Gebäude zunächst nicht betreten. Erst nach dem Eindämmen des Feuers gelang es, die Brandruinen zu durchsuchen und die Gasflaschen ins Freie zu bringen.

​Vermisster Bewohner verschläft Großbrand

Parallel dazu lief die Suche nach einem vermissten Hausbewohner. Mehrere Nachbarn hatten befürchtet, dass sich der Mann noch in einem der brennenden Nebengebäude aufhalten könnte.

Schließlich entdeckten Polizisten den vermissten Bewohner schlafend im Hauptgebäude. Er hatte vom Großbrand nichts bemerkt und blieb unverletzt. Sanitäter betreuten den Mann, ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig.

​Brandursache noch unklar

Die beiden Nebengebäude wurden vollständig zerstört. Die umliegenden Wohnhäuser waren laut ORF nicht gefährdet. Nach aufwendigen Nachlöscharbeiten war der Feuerwehreinsatz nach rund drei Stunden beendet. Die Brandursache ist noch unklar.

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