Ebelsberg: Mann verschläft Großbrand im Nebengebäude
- Großbrand in Ebelsberg: Zwei Gebäude zerstört
- Gasflaschen erschweren Löscharbeiten
- Vermisster Bewohner verschläft Großbrand
- Brandursache noch unklar
In Linz-Ebelsberg sind am Dienstagabend zwei Nebengebäude vollständig ausgebrannt. 42 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen und mussten zwei Gasflaschen mit austretendem Gas sichern. Während Nachbarn einen Bewohner vermissten und die Einsatzkräfte nach ihm suchten, schlief der Mann im angrenzenden Hauptgebäude.
Großbrand in Ebelsberg: Zwei Gebäude zerstört
Gegen 22 Uhr gingen bei der Berufsfeuerwehr Linz zahlreiche Notrufe ein. Im Bereich der Dauphinestraße, nahe der Kreuzung mit der Holzingerstraße, standen ein Lagergebäude und eine Gartenhütte in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dach, der Rauch war weithin sichtbar. Neben der Berufsfeuerwehr rückte auch die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg aus.
Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand von zwei Seiten. „Wir haben zwei Löschfahrzeuge eingesetzt und jeweils zwei Löschleitungen vorgenommen“, schildert Einsatzleiter Mario Leidinger von der Berufsfeuerwehr Linz gegenüber dem ORF.
Gasflaschen erschweren Löscharbeiten
Während der Brandbekämpfung entdeckten die Feuerwehrleute zwei Kunststoff-Gasflaschen in einem der brennenden Gebäude. Eine Flasche war durch die Hitze so stark beschädigt worden, dass ihr gesamter Gasinhalt austrat. Bei der zweiten hatte sich das Sicherheitsventil geöffnet.
Die Einsatzkräfte kühlten beide Gasflaschen. Wegen der heftigen Flammen konnten sie die Gebäude zunächst nicht betreten. Erst nach dem Eindämmen des Feuers gelang es, die Brandruinen zu durchsuchen und die Gasflaschen ins Freie zu bringen.
Vermisster Bewohner verschläft Großbrand
Parallel dazu lief die Suche nach einem vermissten Hausbewohner. Mehrere Nachbarn hatten befürchtet, dass sich der Mann noch in einem der brennenden Nebengebäude aufhalten könnte.
Schließlich entdeckten Polizisten den vermissten Bewohner schlafend im Hauptgebäude. Er hatte vom Großbrand nichts bemerkt und blieb unverletzt. Sanitäter betreuten den Mann, ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig.
Brandursache noch unklar
Die beiden Nebengebäude wurden vollständig zerstört. Die umliegenden Wohnhäuser waren laut ORF nicht gefährdet. Nach aufwendigen Nachlöscharbeiten war der Feuerwehreinsatz nach rund drei Stunden beendet. Die Brandursache ist noch unklar.