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Glasner kündigt nach dem 0:2 gegen Brentford einen deutlich härteren Kurs an.
Nottingham Forest liegt nach neun Premier-League-Spielen mit sechs Punkten auf Rang 19.
Nottingham Forest liegt nach neun Premier-League-Spielen mit sechs Punkten auf Rang 19.
APA-Images / AP / Ebrahim Noroozi

Glasner spricht über Aus: Jetzt reagieren die Forest-Bosse

04.11.2026 um 09:42, Yunus Emre Kurt
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Oliver Glasner steckt mit Nottingham Forest tief in der Krise. Nach seiner deutlichen Ansage an die Spieler gibt es nun Rückendeckung aus der Klubführung.

Oliver Glasner steht mit Nottingham Forest vor schwierigen Wochen. Nach einem enttäuschenden Saisonstart steckt der Premier-League-Klub mitten im Abstiegskampf. Die 0:2-Niederlage gegen Brentford brachte den Österreicher endgültig auf die Palme. Glasner kündigte öffentlich einen härteren Kurs an und sprach sogar selbst über die Möglichkeit eines weiteren Trainerwechsels. Nun gibt es allerdings ein klares Signal aus der Klubführung.

​Forest steckt tief in der Krise

Nach neun Runden steht Nottingham Forest mit lediglich sechs Punkten auf Tabellenplatz 19. Fünf der bisherigen neun Ligaspiele gingen verloren. Besonders problematisch ist die Offensive: Mit nur sechs erzielten Treffern gehört Forest zu den harmlosesten Mannschaften der Premier League.

Am vergangenen Samstag folgte mit dem 0:2 bei Brentford der nächste Rückschlag. Es war bereits die vierte Niederlage aus den jüngsten fünf Ligaspielen. Glasner zeigte sich danach ungewöhnlich deutlich und machte keinen Hehl daraus, dass er mit der aktuellen Entwicklung nicht zufrieden ist.

Dabei nahm der 52-Jährige auch sich selbst in die Pflicht. Er habe in den vergangenen Monaten zu viele Kompromisse gemacht und wolle seinen bisherigen Kurs nun verändern.

​Glasner macht deutliche Ansage

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte Glasners Aussage über seine eigene Zukunft. „Wenn die Spieler mitziehen, glaube ich, dass wir die Wende schaffen können. Und wenn nicht, wird der sechste Trainer kommen“, erklärte der Oberösterreicher.

Damit spielte er auf die zahlreichen Trainerwechsel bei Nottingham Forest an. Der Klub hat seit dem Sommer 2025 bereits mehrere Cheftrainer beschäftigt. Glasner selbst ist der fünfte Coach in diesem Zeitraum.

Auch innerhalb der Mannschaft soll es künftig keine Sonderbehandlungen mehr geben. Nach der Niederlage in Brentford verweigerte der Trainer einem Spieler den Wunsch, individuell nach Nottingham zurückzureisen. Stattdessen musste der Profi gemeinsam mit seinen Teamkollegen den Mannschaftsbus nehmen.

Glasners Botschaft ist damit eindeutig: Wer den neuen Weg nicht mitgeht, muss mit Konsequenzen rechnen.

​Klubführung stellt sich hinter Glasner

Trotz der angespannten sportlichen Situation deutet derzeit nichts auf eine unmittelbar bevorstehende Entlassung hin. Laut Sky Sports News wurden Glasners klare Worte von Teilen der Nottingham-Führung sogar positiv aufgenommen.

Die Verantwortlichen sollen von seiner Entschlossenheit beeindruckt sein, die Mannschaft aus der Krise zu führen. Rund um den Verein herrsche nach dem öffentlichen Rundumschlag weiterhin „business as usual“.

Damit bleibt Glasner vorerst im Amt. Spekulationen über einen möglichen Abschied gibt es angesichts der Tabellenlage zwar weiterhin, eine Entscheidung gegen den Österreicher wurde jedoch nicht getroffen.

​Jetzt warten schwere Aufgaben

Viel Zeit, um die Wende einzuleiten, bleibt Glasner nicht. Schon am 7. November empfängt Nottingham Forest Manchester City. Danach folgen das Auswärtsspiel bei Bournemouth und Ende November das Heimduell gegen Chelsea.

Gerade die kommenden Wochen könnten damit zeigen, ob Glasners angekündigter Kurswechsel Wirkung zeigt. Die Statistiken liefern zumindest etwas Hoffnung: Forest erspielt sich durchaus Möglichkeiten, verwertet diese bislang aber viel zu selten. Gleichzeitig lief die Mannschaft in den vergangenen fünf Ligaspielen jeweils weniger als der Gegner.

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