4 Tipps für den Trendsport Stand-up Paddling

Bald stechen sie wieder in Oberösterreichs Seen – die Stand-up Paddler. Ausrüstung brauchen sie dafür nicht viel, doch wer den Trendsport ausprobieren will, sollte wissen: Brett ist nicht gleich Brett. Intersport Austria gibt Tipps.
Autor: Conny Engl, 16.05.2022 um 14:00 Uhr

Stand-up Paddling ist ein Trend, der vor zehn Jahren gekommen ist, um zu bleiben. Die Sportart boomt sogar von Jahr zu Jahr mehr. „Mit circa 10.000 verkauften Boards haben wir den Umsatz in diesem Bereich verdreifacht“, zog Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria mit Sitz in Wels, Ende Oktober Bilanz über die Sommersaison 2021 und blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft: „Wir gehen auch in den kommenden Jahren von einer so positiven Entwicklung aus.“

Schnell, leicht, individuell

Das Besondere an der Trendsportart: man kann sie innerhalb kürzester Zeit erlernen. Ob man dann alleine oder zusammen mit der Familie entspannt am Wasser dahinpaddelt oder es mit sportlicherem Ehrgeiz anpackt, bleibt jedem selbst überlassen. Und gerade Oberösterreich bietet mit seinen vielen schönen Seen die ideale Kulisse für diese Freizeitbeschäftigung. Neben dem Naturerlebnis und dem Freiheitsgefühl kommt jedenfalls der Trainingseffekt nicht zu kurz.

Doch worauf gilt es beim Kauf der Ausrüstung zu achten? Kurz vor Saisonstart hat Intersport Austria vier Tipps für Stand-up Paddler und alle, die es noch werden wollen:

Tipp 1: Qualität erkennen

Ein wichtiger Aspekt beim SUP-Kauf ist die Dicke des Boards. Durchschnittlich liegt diese zwischen zehn und 15 Zentimeter. Je höher das Brett aufgeblasen werden kann, desto stabiler liegt es auf dem Wasser. Eine gute Qualität lässt sich also über diesen Wert bereits teilweise erkennen. Stand-Up Paddles mit 15 Zentimeter Dicke sind besonders empfehlenswert.

Tipp 2: Wie schnell komme ich voran?

Wer beim Stand-up Paddling viel Wert auf Geschwindigkeit legt, sollte sehr genau auf die Grundform des Boards achten. Es gibt runde und eher spitze Vorderseiten. Die runden Boards sind stabil und liegen eher flach auf dem Wasser auf. Der ideale Begleiter also, um beispielsweise Yogaübungen auf dem Brett zu machen. Für klassisches, sportliches Paddeln gilt es hingegen auf eine spitze Vorderseite zu achten. Diese hebt sich leicht vom Wasser ab und gewährt somit mehr Speed sowie Kontrolle.

  • Spitz: für mehr Geschwindigkeit und Kontrolle
  • Rund: für mehr Stabilität und Platz

Tipp 3: Dick, lang oder breit?

Je breiter, höher und länger ein Stand-Up Paddle ist, desto stabiler liegt es auf dem Wasser. Allerdings sollte hier eine gute Balance zwischen Größe und Fahrvergnügen gefunden werden. Wer lieber flott über das Wasser gleitet, greift eher zu einem kleineren, wendigeren Board. Um schnell über das Wasser zu gleiten, ist ein zu großes Brett eher hinderlich. Wer lieber zu zweit am Board steht, braucht ausreichend Länge. Umgekehrt spielt die Breite für Sportübungen auf dem SUP eine Rolle. Entspannende Yogaübungen benötigen ihren Platz.

  • Länge: bei mehreren Personen besonders relevant
  • Breite: für Übungen und viel Stabilität beachten
  • Dicke: je mehr, je ruhigere Wasserlage

Tipp 4: Der passende Style

Um am Stand-Up Paddle eine gute Figur abzugeben, ist das passende Outfit unumgänglich. Blau, die Farbe des Ozeans, bleibt hier eine der ewigen Trendfarben. Sonnenschutzshirts sind für passionierte Stand-Up Paddler ein stylishes Must-have.

Farbenfrohe Ethno-Prints in Kombination mit Animal-Prints sind auch 2022 der große Trend in der Bademode.Die Palette aus Gelb, Pink und Olive sind ein Garant für sofortige gute Laune. Auch die Mix & Match Themen sind wegen der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten sehr angesagt. Exotische Blütenmotive in Kombination mit Struktur sind auch in dieser Saison ein feminines Highlight in der Bademode.