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Jugendlicher mit Kopfhörern spielt Videospiel am PC, während ein Amoklauf an einer Schule im Chat angekündigt wurde
Amoklauf an einer Schule angekündigt: 14-Jähriger drohte im Game-Chat mit Bluttat.
Amoklauf an einer Schule angekündigt: 14-Jähriger drohte im Game-Chat mit Bluttat.
dall.e / weekend.at

Amoklauf an Schule angekündigt: 14-Jähriger festgenommen – Todesliste entdeckt

23.04.2026 um 08:11, Stefanie Hermann
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Ein 14-Jähriger hat einen Amoklauf an einer Schule angekündigt. Die Polizei hat ihn am Schulweg festgenommen. Es wurden Waffen und eine Todesliste gefunden.

Ein Amoklauf an einer Schule wurde von einem 14-Jährigen angekündigt. Die Drohung ist laut Ermittlern während eines Videospiels in einem Chat gefallen. Besorgte Mitspieler haben Alarm geschlagen und die Polizei eingeschaltet.

Festnahme am Schulweg

Der Jugendliche wurde in Niederösterreich noch am Schulweg festgenommen, er befindet sich aktuell in Haft. Die Staatsanwaltschaft hat einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Amoklauf an Schule angekündigt: Todesliste und Waffen sichergestellt

Bei einer Hausdurchsuchung stießen Ermittler auf mehrere Schreckschusswaffen. Besonders brisant ist der Fund einer Todesliste. Darauf stehen Namen von Mitschülern, die offenbar als mögliche Opfer vorgesehen waren. Der 14-Jährige galt zuvor als unauffällig.

Die Behörden untersuchen nun, wie ernst die Drohung des 14-Jährigen tatsächlich gewesen ist. Dabei steht vor allem im Fokus, ob eine konkrete Tatplanung vorgelegen ist oder ob es sich um eine Eskalation im digitalen Raum handelt.

Weitere Drohungen an Schulen in Niederösterreich

Der Fall reiht sich in mehrere ähnliche Vorfälle ein. In Purkersdorf hat ein 15-Jähriger per E-Mail eine Amokdrohung verschickt. Bereits Wochen zuvor ist es in Eichgraben zu einem vergleichbaren Fall gekommen.

Alle betroffenen Schüler wurden vorübergehend vom Unterricht suspendiert. Laut Bildungsdirektion handelt es sich dabei um „haltlose Äußerungen“, eine konkrete Gefährdung habe nicht bestanden.

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