Tragödie zu Pfingsten: 22-Jähriger stirbt bei Badeunfall
- Polizei vermutet Schwächeanfall
- Freund tauchte mehrfach nach Verunfalltem
- Feuerwehrtaucher bergen Opfer
Das erste große Badewochenende des Jahres ist nicht ohne Tragödie geblieben: Im Längsee in Kärnten ist am gestrigen Sonntag ein erst 22 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.
Polizei vermutet Schwächeanfall
Gegen 14.00 Uhr ist der junge Mann aus St. Veit an der Glan mit seinem Freund (17) im See vom Rutschensteg in Richtung Bojeninsel geschwommen. Laut Polizei dürfte er etwa 40 Meter vor der Insel einen Schwächeanfall erlitten haben und untergegangen sein.
Freund tauchte mehrfach nach Verunfalltem
Weitere Badegäste schwammen sofort in Richtung des Gesunkenen. Sein 17-jähriger Freund versuchte mehrmals, nach ihm zu tauchen, konnte ihn jedoch weder sehen noch erreichen. Auch den übrigen Helfern gelang es nicht, den 22-Jährigen zu finden.
Bis zum Eintreffen der Wasserrettung konnten die Helfer den völlig erschöpften 17-Jährigen über Wasser halten. Er blieb unverletzt und wurde anschließend ins ELKI Klagenfurt eingeliefert.
Feuerwehrtaucher bergen Opfer
Erst 40 Minuten später konnten Feuerwehrtaucher den 22-Jährigen im trüben Wasser in einer Tiefe von etwa 14 Metern finden und bergen. Trotz sofortiger Reanimation ist der junge Mann im Klinikum Klagenfurt verstorben.
Im Einsatz standen die BF Klagenfurt, die FF Edling, FF Launsdorf, FF Peratschitzen, FF Rückersdorf, FF St. Veit an der Glan, FF Stein/Jauntal, FF Thalsdorf, FF Völkermarkt, die ÖWR Einsatzstelle Längsee, die ÖWR Taucher Mitte, die ÖWR Sitzendorf, die ÖWR Krumpendorf sowie der Polizeihubschrauber Libelle Lima.